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Müller, W.H. (1950). Graphologie: Pophal, Prof. Dr. med. Rud.: „Die Handschrift als Gehirnschrift. Die Graphologie im Lichte des Schichtgedankens.“ Rudolstadt 1949, Greifen-Verlag, 270 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(12):942-943.

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(12):942-943

Graphologie: Pophal, Prof. Dr. med. Rud.: „Die Handschrift als Gehirnschrift. Die Graphologie im Lichte des Schichtgedankens.“ Rudolstadt 1949, Greifen-Verlag, 270 Seiten.

Review by:
Wilhelm Helmuth Müller

Seit Pophals „Grundlegung der bewegungsphysiologischen Graphologie“ im Jahre 1938 ist man nicht müde geworden, von zwei Graphologien zu sprechen: einer naturwissenschaftlichen, eben der Pophals, und einer älteren, geisteswissenschaftlichen, repräsentiert durch Klages. Dieses Mißverständnis war um so unverständlicher, als Pophal keinen Zweifel daran ließ, daß er an eine alte, nämlich Preyers und Meyers Tradition anknüpfe, und daß die bewegungsphysiologische Analyse nur einen Teilaspekt bilde — die Schlagworte waren geprägt und erwiesen sich als um so zählebiger, als von der anderen Seite, nämlich von seiten Klages eine in Tonfall und Geist beispiellos unsachliche Kampfschrift, die traurig berühmt gewordenen „Randbemerkungen“ erschienen, die auf den Unkundigen den Eindruck machen mußten, als handle es sich in der Tat um verschiedene Dinge.

Im Interesse der einzig richtigen Auffassung, daß es nur eine Graphologie gibt, die freilich, wie Pophal sagt, „Bürgerin zweier Welten“, der Natur- und der Geisteswissenschaften ist, ist die neueste Arbeit Pophals „Die Handschrift als Gehirnschrift“ besonders warm zu begrüßen. Der Brückenschlag von der Natur- zur Geisteswissenschaft wird zweimal vollzogen, sachlich und, wenn man so will, literarisch. Die sachliche Beziehung ergibt sich aus der Gegenüberstellung der drei großen Bewegungszentren, des Pallidums, des Striatums und der Rinde zu den Persönlichkeitsschichten der Somatopsyche (Pallidum), der Thymopsyche (Pallidum und Striatum) und der Noopsyche (Pallidum, Striatum und Rinde).

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