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Schacht (1950). Blendinger, Heinrich: Polarität als Weltgesetz. Stuttgart und Tübingen 1947. Rainer Wunderlich Verlag, 259 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(12):946-947.

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(12):946-947

Blendinger, Heinrich: Polarität als Weltgesetz. Stuttgart und Tübingen 1947. Rainer Wunderlich Verlag, 259 Seiten.

Review by:
  Schacht

Man muß es dem belesenen Verfasser danken, daß er zur Darstellung des Polaritätsproblems die fast unübersehbare Fülle des bereits Gedachten und Geschauten aus Natur- und Geisteswissenschaften, aus Philosophie und Dichtung vor uns ausbreitet. So entstand ein lehrendes Buch, welches mit der extensiven Darstellung des Stoffes eine intensive Einführung in dessen innere Tiefe zu verbinden sucht. Am Beispiel von Urphänomenen unseres Lebens wie Wachen und Schlafen, Leben und Sterben werden zwei metaphysische Polaritäten aufgezeigt: die „horizontale“ Vielheit-Einheit und die „vertikale“ Immanenz-Transzendenz, denen als menschliche Antwort die Polarität von Behauptung und Hingabe und ihre Steigerung zur „Aufgabe“ des Lebens entspricht. Alle Polaritäten aber schließen sich zusammen in der einen Urpolarität von Ruhe und Bewegung, von „Aus sich“ und „In sich“, aus deren systolisch-diastolischer Spannung alles Leben als ein sich steigerndes lebt. So wird aus der Zwei-Einigkeit der polaren Zuordnung die Drei-Einigkeit der polaren Spannungssynthese, aus dem dualistischen Endweder-Oder falsch gestellter oder nicht zu Ende gedachter Scheinprobleme das Sowohl-Als auch, nicht als Kompromiß, sondern als Überwölbung auf höherer Ebene. Diese innere Entwicklungsgeschichte wird als die „Selbsterlösung Gottes“ als eines immanenten in allen Bereichen des Lebens und des Menschen — hier vor allem im Phänomen der Bewußtwerdung — verfolgt.

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