Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see definitions for highlighted words…

PEP-Web Tip of the Day

Some important words in PEP Web articles are highlighted when you place your mouse pointer over them. Clicking on the words will display a definition from a psychoanalytic dictionary in a small window.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

v. Eckardt-JaffĂ© (1950). Newell, Nancy: Alcoholism and the Father-Image. Quarterly Journal of Studies on Alcohol. V. 11. Nr. 1, S. 92.. Psyche – Z Psychoanal., 4(6):159.
    

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(6):159

Newell, Nancy: Alcoholism and the Father-Image. Quarterly Journal of Studies on Alcohol. V. 11. Nr. 1, S. 92.

Review by:
  v. Eckardt-Jaffé

Die besonderen Schwierigkeitein in der Über-Ich-Bildung jener Kinder werden beschrieben, deren Väter zwar nach außen noch sozial relativ intakt sind, aber zeitweilig unter schwerem Alkoholeinfluß stehen. In den nüchternen Intervallen neigen gerade diese Trinker zu weicher, verständnisvoller und reuig-liebevoller Haltung gegenüber ihrer Familie. So formt sich im Kind immer wieder das Idealbild des omnipotenten und liebenden Vaters, das dann wiederholt völlig zerstört und niedergerissen wird. Das Kind entwickelt zwangsläufig ausgesprochen ambivalente, schwankende, antagonistische Haltungen und gleichzeitig ein unstillbares Bedürfnis nach gesicherter Zuneigung.

Zur Illustration dienen drei kurze eindringliche Darstellungen von Fällen, in denen vor allem die extreme ambivalente Bindung des Kindes an den periodisch trinkenden Vater und seine gleichzeitige Unsicherheit gegenüber der Umwelt zum Ausdruck kommen. Es fällt dabei auf, daß die, in allen drei Fällen „normale“, Mutter nicht in der Lage ist, ein entsprechend ausgleichendes Sicherheitsgefühl in den Kindern zu erwecken — einmal weil sie selbst in eine negative, verurteilende Haltung gegenüber dem Vater und unbewußt auch gegenüber dem Kind gerät (alle drei Fälle betreffen Knaben!). Und offenbar auch, weil die großen Schwankungen im Verhalten des Vaters das Kind emotional viel tiefer beeindrucken als die gleichmäßig sorgende, aber negative Haltung der Mutter.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.