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Bally, G. (1951). LÄCHELN, SPIEL UND MASKE: ein Versuch über das Zu-sich-Kommen des Menschen Ludwig Binswanger zum 70. Geburtstag. Psyche – Z Psychoanal., 5(1):18-31.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(1):18-31

LÄCHELN, SPIEL UND MASKE: ein Versuch über das Zu-sich-Kommen des Menschen Ludwig Binswanger zum 70. Geburtstag

Gustav Bally

Mit dem ersten Lächeln des Kindes beginnt seine Menschlichkeit; dort aber, wo zum ersten Male das Lächeln auf dem Antlitz der Götterbilder erscheint, da beginnt die Gottheit von den Menschen in eine gemeinsame Welt des Maßes einbezogen zu werden. Dieses Lächeln erscheint in solchen Zeiten, in denen «l'homme fait du domaine de ses préférences un domaine des valeurs». «Chaque fois, qu'il devient roi, l'homme reconquiert la royauté fragile du royaume obsédé et limité qu'il conquit pour la première fois sur l'acropole de Delphes.»

Hier wie dort bezeugt das Lächeln den Beginn einer gemeinsamen Welt, in der und an der ich meine Welt und mich selbst erst habe und mit der erst ich um mich selbst und um Welt wissen kann.

Die vorliegende Untersuchung möchte einige recht verschiedenartige Zeugnisse über das erste Lächeln, die Beziehung von Mutter und Säugling und die Bedeutung des menschlichen Gesichts, zusammenstellen und versuchen, mit ihrer Hilfe eine Vorstellung zu geben von der Bedeutung der mitmenschlichen Begegnung, die in den ersten Monaten des Lebens stattfindet und die bewirkt, daß wir aus anfänglich nicht „ansprechbaren“ Wesen Mitmenschen werden, die das Angesprochenwerden zu erwidern imstande sind.

Charlotte Bühler hat 1927 gezeigt, daß von allen „Reaktionen“ auf „Reize“ einzig das Lächeln für den Sozialkontakt reserviert bleibt.

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