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Blickenstorfer, E. (1951). ZUR PSYCHOPATHOLOGIE UND THERAPIE EINES FALLES VON „GEISTERBESESSENHEIT“ NICHT SCHIZOPHRENER ART. Psyche – Z Psychoanal., 5(2):98-108.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(2):98-108

ZUR PSYCHOPATHOLOGIE UND THERAPIE EINES FALLES VON „GEISTERBESESSENHEIT“ NICHT SCHIZOPHRENER ART

E. Blickenstorfer

Die vorliegende kasuistische Arbeit berichtet über die Krankengeschichte eines 38jährigen, erfolgreichen malayischen Mathematikers, J. L., welcher mit der Angabe, er leide seit Jahren unter „Geisterbesessenheit“ unsere psychiatrische Poliklinik aufsuchte. Durch die besonderen Merkmale des hierzulande außerordentlichen Falles haben wir uns veranlaßt gesehen, einen etwas ungewöhnlichen therapeutischen Weg einzuschlagen, welcher — bloß formal betrachtet — in der Heimat des Patienten nach den magischen Prinzipien dortiger Medizinmänner vielleicht in ähnlicher Weise beschritten worden wäre. Herrn Prof. Dr. G. Bally, einem unserer psychoanalytischen Berater, schulden wir für seine anregende Mithilfe großen Dank. Über die Herkunft, Lebens- und Leidensgeschichte des Kranken haben wir uns im Verlaufe längerer Besprechungen folgendes Bild machen können:

J. L., geb. 1912, stammt von japanischen Händlern und Seefahrern ab, welche sich vor mehreren Generationen in Malakka niedergelassen und mit der dortigen Bevölkerung vermischt hatten. Während die japanischen Vorfahren durch ihre geschäftstüchtige, skrupellose und gefühlskalte Art gefürchtet waren, zeichneten sich die malayischen Ahnen mehr durch ein gutmütiges, träges und kindliches Wesen aus. In der näheren Verwandtschaft des Patienten herrschte indessen das japanische Charakterelement vor; beide Großväter scharrten Geld und Gut zusammen und der Vater des Patienten übertraf sie noch an Tüchtigkeit und geiziger Härte.

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