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Friedrichs, H. (1951). DIE KONZEPTIONSFURCHT ALS GRUNDLAGE GYNÄKOLOGISCHER STÖRUNGEN. Psyche – Z Psychoanal., 5(2):109-116.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(2):109-116

DIE KONZEPTIONSFURCHT ALS GRUNDLAGE GYNÄKOLOGISCHER STÖRUNGEN

Hans Friedrichs

Im Gegensatz zur Konzeptionsverhütung wird ihr psychisches Korrelat, die Konzeptionsfurcht, kaum je Gegenstand ärztlicher Diskussion. Die Meinung, das Problem der Konzeptionsfurcht in der Erörterung antikonzeptioneller Maßnahmen erschöpft zu haben, bedeutet jedoch eine unangemessene Vereinfachung der wirklichen Verhältnisse. Sie entspricht der Neigung, psychologische Probleme in technische umzuwandeln und aufzulösen, hier etwa in das einer „Kohabitationstechnik“.

Die Konzeptionsfurcht als unerledigtes psychologisches Problem tritt etwa dort offen zutage, wo sie trotz antikonzeptioneller Maßnahmen weiterbesteht und gerade im Verein mit ihnen — oder auch ohne solche — zur Grundlage funktioneller Störungen wird. Zwar sind es zunächst diese Störungen selbst, deretwegen ärztlicher Rat und Hilfe gesucht werden. Solche Hilfe aber setzt das genetische Verständnis der Erscheinungen voraus. Es genügt nicht, wie es oft geschieht, sich mit der. Feststellung zu begnügen, daß eine funktionelle Störung psychisch bedingt, also „psychogen“ sei. Ihre Beseitigung erfordert ein spezielles Verständnis gerade der Psychogenese, also die Aufdeckung der psychischen Grundlagen. Und in der Praxis ist es denn auch immer wieder der Versuch einer genetischen Aufklärung funktioneller gynäkologischer Störungen, der auf die Tatsache der Konzeptionsfurcht führt.

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