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Helwig (1951). Schottlaender, Felix: Die Welt der Neurose. Ärzte-Verlag, Gießen/L., u. Hippokrates-Verlag, Stuttgart. 83 S. Schriftenreihe für Ganzheitsmedizin. Band 8.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):15-17.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):15-17

Schottlaender, Felix: Die Welt der Neurose. Ärzte-Verlag, Gießen/L., u. Hippokrates-Verlag, Stuttgart. 83 S. Schriftenreihe für Ganzheitsmedizin. Band 8.

Review by:
  Helwig

Eine Broschüre, von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammer herausgegeben, aus der Überzeugung, daß der Arzt „mit diesem so außerordentlich wichtigen Gebiet (Psychotherapie) während seines Studiums bisher nur ungenügend und unvollkommen bekannt gemacht wurde“.

Das Buch hat einen doppelten Wert: 1. es ist eine wirklich gute Einführung in die „Welt der Neurose“, 2. es ordnet die Psychotherapie ohne jede Polemik oder Propaganda in die Gesamt-Therapie ein. Das geschieht in einer so ruhigen und klaren Form, daß man sich fragt, warum es nicht eigentlich immer so nobel und verständnisvoll im Methodenstreit der Heilkunde zugehen kann.

Auch für die Heilkunde gilt das Gesetz der Enantiodromie, des Hineinlaufens in das Gegenteil. Und je besessener und einseitiger ein Aspekt zu Ende gedacht wird, um so sicherer wächst der neue aus ihm heraus. Auf den Triumph des technischen Aspekts („Maschinismus“) etwa um 1890 folgte der für diese Denkweise neue „biographische“ Aspekt. Das 19. Jahrhundert war die Glanzzeit der Erforschung der Krankheiten, wobei Krankheit als eine jeweilige Einheit genommen wurde, ein sich an vielen einzelnen Individuen mehr oder minder typisch vollziehendes Geschehen. Dem steht gegenüber die Einmaligkeit und Einzigartigkeit des Menschen, wie sie sich in seiner Biographie ausdrückt. — Der Vertreter des technischen Aspektes drängt auf ärztliches Handeln, die Haltung des Patienten ist dabei weitgehend passiv.

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