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Ellenberger (1951). Psychologie: Chapuis, Frédy: Le test du labyrinthe. Hans Huber, Bern 1949. 141 Seiten, 57 Abbildungen.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):19-20.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):19-20

Psychologie: Chapuis, Frédy: Le test du labyrinthe. Hans Huber, Bern 1949. 141 Seiten, 57 Abbildungen.

Review by:
  Ellenberger

Der Verfasser ist vom sehr berechtigben Gedanken ausgegangen, daß der Fortschritt der Psychotechnik nicht so sehr an die Vermehrung als an die genaue Verarbeitung der einzelnen Tests gebunden ist. Als Leiter des psychotechnischen Dienstes der Schweizerischen Bundesbahnen hat er sich bemüht, einen Test zu erforschen, der für die Auslese der Lokomotivführer und der Bahnhofvorsteher von besonderer Bedeutung ist, den Labyrinth-Test. Schon lange hatte die Tierpsychologie von Labyrinthen Gebrauch gemacht, und verschiedene Psychologen, insbesondere Porteus, hatten Labyrinth-Tests als Intelligenzprüfungen ausgearbeitet. Chapuis wirft letzteren vor, sie seien zu einfache, daher zu wenig aufschlußreiche Proben. Seime neue Testreihe besteht aus drei ziemlich komplizierten Labyrinthen von abgestufter Schwierigkeit. Die Versuchsperson muß zunächst die drei Proben mit mehr Rücksicht auf Genauigkeit als auf Zeit lösen, darauf die gleichen, in umgekehrter Stellung, so schnell als möglich. Die Bewertung erfolgt an Hand einer Tabelle, mit der Fehler und Zeit berechnet werden. Der Hauptteil des Buches besteht in einer sehr sorgfältigen Bestimmung und Begrenzung der verschiedenen seelischen Fähigkeiten, die im Test untersucht sind: konkrete Intelligenz, personliche Methodik in der Lösung einer Aufgabe, Enge oder Breite des Bewußtseinsfeldes, Flüssigkeit des Gedankenganges; in bezug auf den Charakter: Aktivität (wie in der Graphologie, nach dem Duktus), Selbstvertrauen, Selbstbeherrschung, Zuverlässigkeit. Diese Ausführungen sind an Hand zahlreicher Beispiele illustriert. U. E. wäre noch die Korrelation mit dem Raumsinn (Faktor S von Thurstone) zu erforschen.

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