Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To report problems to PEP-Web…

PEP-Web Tip of the Day

Help us improve PEP Web. If you find any problem, click the Report a Problem link located at the bottom right corner of the website.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Kunz, H. (1951). Kietz, Gertraud: Der Ausdrucks jehalt des menschlichen Ganges. J. A. Barth, Leipzig, 1948, 140 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):20.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):20

Kietz, Gertraud: Der Ausdrucks jehalt des menschlichen Ganges. J. A. Barth, Leipzig, 1948, 140 Seiten.

Review by:
H. Kunz

Der menschliche Gang ist bislang weder unter dem erlebnispsychologischen noch charakterologischen, sondern allein unter dem anatomisch-physiologischen u. neurologischen Aspekt eingehender untersucht worden. Was die naturwissenschaftlich orientierte Gangforschung an Resultaten gezeitigt hat, referiert Kietz zunächst in knappen Zügen in der Einleitung ihrer Abhandlung, ineins mit einer methodischen Klärung der eigenen leitenden Fragestellung. Die Untersuchung beschränkt sich auf den normalen Gang Erwachsener zwischen 18 und 35 Jahren, ohne phasen- und geschlechtsspezifische Differenzen zu berücksichtigen. Die charakterliche Artung der Versuchspersonen wurde einerseits mit Hilfe der Wartegg-Erzählungs- und Zeichentests, eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes, einer graphologischen Beurteilung, der Deutung der Sprechstimme, des Verhaltens, der Mimik und äußeren Erscheinung und einer Exploration, andererseits durch die Deutung der Ausdruckshaltigkeit des Ganges eruiert. Der Erfassung des letzteren diente eine Reihe von getarnten, das heißt den Versuchspersonen das eigentliche Beobachtungsfeld verbergenden Experimenten, bei denen auch unbemerkte Filmaufnahmen gemacht wurden. An jenen sowohl wie an Alltagsbeobachtungen hat die Verfasserin ihren Blick geschult. Es gelingt ihr, sehr differenzierte „Kategorien zur Bestimmung des Ganges“ herauszuarbeiten, die sie in Kategorien der Haltung (nach der Gesamthaltung und der Haltung der Teile — Kopf, Schultern, Arme und so weiter — geschieden) und solche der Bewegung teilt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.