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Meinertz, J. (1951). Kurth, Wolfram: Intelligenz und Charakter. Theorie und Praxis der Persönlichkeitserfassung. Stuttgart, Verlag Hans E. Günther. 1949. 206 Seiten. Mit 19 Abbildungen im Text, 11 Tafeln und 265 Testbeispielen.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):20-22.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):20-22

Kurth, Wolfram: Intelligenz und Charakter. Theorie und Praxis der Persönlichkeitserfassung. Stuttgart, Verlag Hans E. Günther. 1949. 206 Seiten. Mit 19 Abbildungen im Text, 11 Tafeln und 265 Testbeispielen.

Review by:
J. Meinertz

Der Verfasser will die Persönlichkeit in ihrer Gesamtstruktur durch Herausstellung des Wesentlichen der beiden seelisch-geistigen Hauptfaktoren, Intelligenz und Charakter, erfassen und verstehen. Im allgemeinen, theoretischen Teil gibt er zunächst eine kurze, klare Übersicht über das Gebiet der Intelligenz, ihre Einteilung, ihre Arten, ihren Ausdruck, ihre Grade sowie über Bedeutung und Grenzen der Intelligenzprüfung. Es folgt im 2. Kapitel des theoretischen Teils eine allgemeine Darstellung des Charakters nebst kurzen historischen Hinweisen auf die Entwicklung der Charakterologie. In klarer und übersichtlicher Form stellt Kurth die Auffassungen über Eigenschaften, Wesen und Aufbau des Charakters, über Charakter und Anlage, Charakterentwicklung und Lebensalter, Charakter und Geschlecht und so weiter zusammen. Auch die Beziehungen zwischen Körperbau und Charakter (Kretschmer) werden gebührend gewürdigt. Die verschiedenen Anschauungen werden oft ziemlich unvermittelt nebeneinander gestellt, wobei sich manchmal eine Akzentverteilung ergibt, mit der nicht jeder Sachkenner einverstanden sein wird. So hält es der Verfasser zum Beispiel für nötig, die „surrealistische“ Phantastik eines („ganz reizvollen“) Versuchs, die Charaktereigenschaften auf vier geometrische Urformen zurückzuführen, eingehend und ohne kritische Stellungnahme' zu referieren. Dagegen erwähnt er die wesentlichen und für die moderne Charakterologie grundlegenden Erkenntnisse von Kluges so gut wie gar nicht (im Inhaltsverzeichnis fehlt der Name Klages ganz). Dies dürfte eine der Hauptlücken des Buches sein. In auffallender Weise stellt er demgegenüber Th. Ziehen in den Vordergrund, den er immer wieder ausführlich zitiert und ausgiebig benutzt. Die Verdienste Ziehens auf psychiatrischem, vor allem methodischem, Gebiete stehen außer Frage; aber seine Assoziationspsychologie muß man heute wohl für ebenso überholt halten wie seine positivistische Philosophie (und beide spielen auch in wichtige Bezirke der Charakterforschung hinein). Die Frage der Echtheit und Unechtheit des Charakters wäre wohl einer genaueren Erörterung wert gewesen.

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