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Friedemann, A. (1951). Zulliger, Hans: Schwierige Kinder. Zehn Kapitel zur Theorie und Praxis der tiefenpsychologischen Erziehungsberatung und Erziehungshilfe. Verlag Hans Huber, Bern, 1951, 204 S. Les Enfants Difficiles. Traduit de l'Allemand par Jeanne Schuler et Henriette Brunot. L'Arche Editeur, Paris, 1950, 204 p. Collection PsychĂ©.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):27-28.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):27-28

Zulliger, Hans: Schwierige Kinder. Zehn Kapitel zur Theorie und Praxis der tiefenpsychologischen Erziehungsberatung und Erziehungshilfe. Verlag Hans Huber, Bern, 1951, 204 S. Les Enfants Difficiles. Traduit de l'Allemand par Jeanne Schuler et Henriette Brunot. L'Arche Editeur, Paris, 1950, 204 p. Collection Psyché.

Review by:
A. Friedemann

Die französische Übersetzung des Buches „Schwierige Kinder“ ist kurz vor der Neuausgabe des deutschen Textes erschienen. Man darf ohne Übertreibung von einem Standardwerk sprechen. Es gibt wohl kaum einen Vertreter der von Pfister geschaffenen Pädanalyse, der das schwierige Grenzgebiet abwegiger seelischer Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen so gut beherrscht wie Hans Zulliger.

Knapp und klar wird die Rolle des Erziehers definiert. Zulliger beleuchtet den verhängnisvollen Einfluß des allzu skrupelbehafteten Lehrers. Grundlage der Erziehung bietet die Familie. Sie ist im Zeitalter der Technik in Gefahr, vernachlässigt zu werden. Die familiengebundene Gruppenarbeit mit ihrem großen erzieherischen Wert tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Die entwurzelnde Unrast unserer Zeit läßt das Heimatgefühl nicht mehr recht aufkommen.

Es stellt sich die Frage, ob man mit Liebe oder mit Strenge erziehen soll. Strenge erzeugt Angst und kann zur Dressur führen. Liebe erzeugt den Wunsch, so zu werden wie das geliebte Vorbild. So kann erzogen werden. Einzelbeispiele zeigen, wie durch Milieuwechsel und Ausschaltung eines schlechten Vorbildes ein junger Dieb geheilt wird, sobald er sein Über-Ich im neuen Milieu einem besseren Vorbilde nachformen kann. In einem anderen Fall gelingt es, eine sogenannte sexuell verwahrloste Lügnerin sozial anzupassen und zu heilen, sobald man an einem neuen Pflegeplatz ihrem Zärtlichkeitsbedürfnis Rechnung tragen kann.

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