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Ellenberger (1951). Philosophie: Guardini, Romano: „Freiheit, Gnade, Schicksal“. Hegner-Bücherei; München, 1949, 320 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):42-43.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):42-43

Philosophie: Guardini, Romano: „Freiheit, Gnade, Schicksal“. Hegner-Bücherei; München, 1949, 320 Seiten.

Review by:
  Ellenberger

Der bekannte Münchener Religionsphilosoph versucht, zu einer Anschauung zu gelangen, wo Theologie, Philosophie u. Psychologie nur verschiedene Seiten einer unzertrennbaren Einheit bilden, von woher den ewigen Fragen des menschlichen Geistes sowie den aktuellsten gegenwärtigen Problemen Antwort erteilt werden kann. Als Zugang wählt er die drei Fragen: Freiheit, Gnade, Schicksal. Bei jeder versucht er zunächst, das Problem mit Hilfe des natürlichen Lichtes des Menschenverstandes zu erhellen; dann stellt er es in die Perspektive der christlichen Offenbarung, wo sich eine neue Dimension entfallet. Von dieser Perspektive aus wird auch die „natürliche“ Auffassung ergänzt und zu ihrer vollwertigen Bedeutung gebracht. Aus dieser „Wanderung durch die Höhen, Tiefen und Breiten der Existenz“ seien hier nur wenige Streifzüge angedeutet:

Freiheit. Von den anderen menschlichen Verhaltensweisen unterscheidet sich die freie Tat dadurch, daß sie einen „echten Anfang“ bedeutet und daß sie Eigentum ihres Tälers ist, der sich eben dadurch verwirklicht. Deshalb ist sie vom Bewußtsein der Verpflichtung und der Verantwortung begleitet. Sie entspringt nicht aus dem Ich als Ganzem, sondern aus der Person, die sich dadurch als Träger des Geistes manifestiert. Die freie Tat ist auf eine Norm intendiert; wird dieser entsprochen, so bewirkt sie eine Bereicherung und Befreiung des Täters, im anderen Falle mündet sie in Verengung und Unfreiheit.

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