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Hummel (1951). Suzuki, Daisetz Teitaro: Die große Befreiung. Einführung in den Zen-Buddhismus. Mit 10 Abb. und einem Geleitwort von C. G. Jung. 3. Aufl. Curt-Weller-Verlag, Konstanz 1947, 188 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):56-58.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):56-58

Suzuki, Daisetz Teitaro: Die große Befreiung. Einführung in den Zen-Buddhismus. Mit 10 Abb. und einem Geleitwort von C. G. Jung. 3. Aufl. Curt-Weller-Verlag, Konstanz 1947, 188 Seiten.

Review by:
  Hummel

Die Arbeiten des Verfassers gehören zur klassischen Literatur des Zen-Buddhismus. Es ist darum ein großes Verdieinst des Herausgebers der deutschen Ausgabe (übersetzt von Heinrich Zimmer nach „An introduction to Zen-Buddhism“), dieses kostbare Buch neu aufgelegt zu haben.

Der Verfasser weist in seiner Vorbe-merkung (1. Kapitel) mit Recht darauf hin, daß sich in den verschiedenen Wandlungen des Buddhismus, zu denen auch die Lehre des Zen gehört, eine ununterbrochene Linie organischen Wachstums erkennen läßt. Was Zen eigentlich ist, spottet der begrifflichen Fassung, es entzieht, sich der logischen Erklärung und kann daher vom Leser nur aus der Gesamtdarstellung, dieses Buches annähernd begriffen werden. Zen läßt sich also auch nicht mit Meditation gleichsetzen, wenn das japanische Wort auch von der chinesischen Transkription (Tschan) des indischen Dhyǎna hergeleitet ist. Meditation ist eine künstlich auferlegte Leistung, Zen will dagegen absolute Befreiung von jedem Zwang und jeder Begrenzung (Begriff, Logik); Denken ist dualistisch. Zen will nicht nur über die Erscheinung der begrifflich umrissenen und im Verhältnis zum denkenden Ich dualistisch bestimmten Objekte, sondern auch über die Grenzen des Ich hinaus in die wahre, unbegrenzte Natur einführen. Diese mit Einheit oder Allheit zu bezeichnen, ist schon wieder Begrenzung des großen Mysteriums, die lediglich um der Mitteilung willen geschieht (2. Kapitel). Die Ergänzung des Originaltitels des Buches („Introduction to Zen-Buddhism“) in der Übersetzung ist daher begründet und glücklich.

Wenn auch jede Bejahung und jede Verneinung ausgeschlossen werden muß und der Kern alles Lebendigen in einem Zustand ergriffen wird, der weder Bejahung noch Verneinung kennt, so ist Zen doch niemals nihilistisch (3. Kapitel). Die ichbewußte und darum dualistische Logik muß geopfert werden, wo es gilt, das wahre Leben von der Unterjochung und Abtötung durch intellektuelle Begrifflichkeit zu befreien.

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