Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: Books are sorted alphabetically…

PEP-Web Tip of the Day

The list of books available on PEP Web is sorted alphabetically, with the exception of Freud’s Collected Works, Glossaries, and Dictionaries. You can find this list in the Books Section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Ehebald (1951). Schulte, Walter: Der Psychiater im Spiegel seiner Kranken. Fortschr. Neurologie und Psychiatrie, 18. Jg., Heft 10, Seite 538 bis 575, 1950.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):70-71.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):70-71

Schulte, Walter: Der Psychiater im Spiegel seiner Kranken. Fortschr. Neurologie und Psychiatrie, 18. Jg., Heft 10, Seite 538 bis 575, 1950.

Review by:
  Ehebald

Voraussetzung einer Intensivierung der Psychotherapie psychotischer u. psychopathischer Patienten ist die Auseinandersetzung mit der Frage: Wie sieht der Kranke überhaupt den Psychiater? Eine für eine bestimmte Diagnosegruppe (Schizophrenie, Depression, Psychopathie, Paralyse) spezifische Einstellung zum Psychiater kann nicht gefunden werden. Zunächst sucht sich der Kranke mit der Machtposition des Psychiaters (Gewalt über die Freiheit des Patienten, gesellschaftliche und juristische Folgen der psychiatrischen Diagnosestellung und so weiter) auseinanderzusetzen. Dabei fühlt sich der Kranke dieser Macht gegenüber isoliert und ohne Bundesgenossen preisgegeben. Es fehlt ferner die freiwillige Zuwendung der Kranken. Der Psychotische ist häufig krankheitsuneinsichtig. Ein Vertrauensverhältnis Arzt—Patient ist so kaum herstellbar. Sehr oft muß sich der Arzt angesichts dieser prinzipiellen Uneinsichtigkeit im Gespräch zurückziehen, ohne überzeugen zukönnen. Viele Kranke legen das als eine innere Schwäche aus. Depressive, Psychopathen, auch Schizophrene vermissen häufig, daß so wenig an eigentlicher Psychotherapie geschieht. Es kommt zu einer negativen Haltung gegenüber dem Arzt. Andererseits wieder lassen sich die Kranken von der „überlegenen Objektivität“ des Psychiaters imponieren, dessen psychologische Kenntnis und dessen Verständnis sie bei anderen Menschen bisher nicht gefunden zu haben glauben.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.