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Ehebald (1951). Walther, Rolf: Überlegungen zur Pathogenese der Schizophrenie. Psychiatrie, Neurologie und Mediz. Psychologie, 2. Jahrg., Heft 8, Seite 225 bis 231, 1950.. Psyche – Z Psychoanal., 5(4):71.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(4):71

Walther, Rolf: Überlegungen zur Pathogenese der Schizophrenie. Psychiatrie, Neurologie und Mediz. Psychologie, 2. Jahrg., Heft 8, Seite 225 bis 231, 1950.

Review by:
  Ehebald

Bei Schizophrenen sind die psychischen Strukturen zertrümmert. Es konstituiert sieh aus den Trümmern ein neues Sein. Dies bleibt dem Normalen verstehend psychologisch nicht zugänglich. Die Psychopathologie trägt deshalb wenig zur Kenntnis der Pathogenese bei. Ausgehend von den bei den Kranken fast immer beobachteten vegetativen Störungen und fußend auf früheren Untersuchungen über „Elektroschock und vegetatives Nervensystem“ wird die Meinung vertreten, daß eine zentrale vegetative Dysfunktion ursächlich beim Zustandekommen der schizophrenen Erkrankung beteiligt ist. Es wird eine anlagemäßig bedingte Koordinationslabilität zwischen Stammhirn und Hirnrinde angenommen. Exogene Faktoren körperlicher und seelischer Art bewirken weniger durch ihre Intensität als durch ihre lange Zeitdauer die zentrale Gleichgewichtsverlagerung, als deren Folge die schizophrene Reaktion imponiert. Die Symptomatologie der Psychose ist abhängig von dem Ausmaß der zentralen Koordinationsstörung und des durch sie verursachten Strukturzerfalls.

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