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Oehme (1951). Verschiedenes: Bavink, Bernhard: Weltschöpfung in Mythos und Religion, Philosophie u. Naturwissenschaft. Herausgegeben v. Prof. Aloys Wenzl. Ernst Reinhardt Verlag, München/Basel. (Glauben u. Wissen Nr. 4.) 126 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 5(8):123-124.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(8):123-124

Verschiedenes: Bavink, Bernhard: Weltschöpfung in Mythos und Religion, Philosophie u. Naturwissenschaft. Herausgegeben v. Prof. Aloys Wenzl. Ernst Reinhardt Verlag, München/Basel. (Glauben u. Wissen Nr. 4.) 126 Seiten.

Review by:
  Oehme

Weltentstehung — nicht -schöpfung — müßte der Titel lauten, denn die Frage nach der Schöpfung als Kosmogonie, die einen Schöpfer voraussetzt, läßt sich mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht behandeln. Ein Philosoph hat die nachgelassene Schrift des durch die Darstellungsart seines Hauptwerkes auch einem breiteren Publikum rühmlichst bekannten Physikers herausgegeben und mit einigen Ergänzungen versehen. Doch wird dem Leser der fatale salto mortale aus der Anorganik, aus der weitesten, entferntesten Umwelt des Menschen über sein eigentliches, wirkliches Wesen, seinen Kopf, seine Seele, seinen Geist, sein Innenleben hinweg hinein in eine Art Religion oder Religionsersatz zugemutet. Wir wissen, daß dieser Sprung exakten Naturforschern manchmal ebenso nahe liegt wie Theologen. Die der Quantenphysik und Statistik besonders zugängliche Vererbungsbiologie ist eine der scheinbaren Brücken für diesen Kurzschluß. Während sich große Physiker dabei verständlicherweise meist nur darum bemühen, wie Physik und Chemie mit den Lebenserscheinungen innerhalb der Grenzen von Raum und Zeit fertig werden können (so Schroedinger), macht die vorliegende Schrift immerhin einen weiteren Ansatz, Seele und Geist einzubeziehen. Aber einige bewundernde Sätze über die h-moll-Messe, einige Mythen, Bibelstellen, Faustzitate und Verwandtes können, da sie notwendigerweise nur von außen herangeführt werden und so gewissermaßen draußen bleiben wie der ganze Mensch, der Verfasser eingeschlossen, diesen Abgrund nicht überdecken.

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