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Sommer (1951). Reboul, Jean: Médecine psychosomatique oculaire. Psyché, Revue Internationale des Sciences de l'Homme et de Psychanalyse, Paris, No. 51, 1951.. Psyche – Z Psychoanal., 5(8):134-139.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(8):134-139

Reboul, Jean: Médecine psychosomatique oculaire. Psyché, Revue Internationale des Sciences de l'Homme et de Psychanalyse, Paris, No. 51, 1951.

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  Sommer

Der Verfasser fühlt sich bei der Untersuchung psychosomatischer Zusammenhänge im Bereich der Augenerkrankungen auf historischem Boden, hatte doch Freud in seiner Arbeit „Die psychogene Sehstörung in psychoanalytischer Auffassung“ zum erstenmal kurz die Grundlagen der Psychosomatik dargestellt. Freud unterscheidet dort zwischen neurotischen und psychogenen Sehstörungen, die sich zueinander verhalten „wie ganz allgemein die Aktualneurosen zu den Psychoneurosen“. Im Gegensatz dazu stellt der Verfasser auf Grund einer Fülle von klinischen Beobachtungen fest, daß die rein neurotischen, aktuellen Sehstörungen außerordentlich selten sind, ja fast nicht vorkommen.

Die meisten der vom Verfasser gemachten Beobachtungen zeigen den psychogenen Mechanismus der Konversion, der besonders durch zwei affektive Situationen ausgelöst wird: die Selbstbestrafung in allen Variationen des ödipalen Konfliktes, oft maskiert in der Form des sexuellen Tabus und geschwisterlicher Rivalitäten; die Identifikation, die sich besonders in den Phänomenen der Couvade zeigt. Eine in ihrer Einfachheit am stärksten imponierende Art der Selbstbestrafung im Bereich des visuellen Apparates sind die Unfälle, die Verletzungen und Verstümmelungen der Augen. Hierbei stellt sich in aller Schärfe das Problem der „Warnung“ oder der „unbewußten Wahl“ gewisser Verstümmelungsarten.

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