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Jaerisch (1951). Kindertherapie: Anderson, O. William: A Management of „infantile insomnia „. Journal of Pediatrics, 38/3, 1951, S. 394.. Psyche – Z Psychoanal., 5(8):146-147.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(8):146-147

Kindertherapie: Anderson, O. William: A Management of „infantile insomnia „. Journal of Pediatrics, 38/3, 1951, S. 394.

Review by:
  Jaerisch

Der Artikel will dem Arzt praktische Ratschläge geben, ohne eine tiefenpsychologische Abhandlung darzustellen. Die zwei typischen Formen der Schlafstörungen im Alter von 1/2 bis 3 Jahren, das Nichteinschlafen-Können und das nächtliche Aufwachen werden als ein Unsicherheitsgefühl des Kindes innerhalb seiner Familie gedeutet. Durchweg handelt es sich um Kinder, die auch am Tage immer wieder nach ihrer Mutter verlangen. Meist fehlt in der Vorgeschichte ein einschneidendes traumatisches Ereignis als erkennbare Ursache der Störung. Anamnestisch wichtig ist dagegen die Beziehung zwischen Vater und Mutter und eventuelle Differenzen in ihren Ansichten über Kindererziehung. Nach Feststellung der Problemlage muß den Eltern ein entsprechender Rat gegeben werden. Es ist wichtig, ihnen zu sagen, daß Störungen, die aus Gemütsproblemen stammen, lange Zeit bis zum Eintreten einer Besserung brauchen. Sie müssen verstehen lernen, daß Kinder in diesem Alter sich zwar nur primitiv ausdrücken können, Gefühlsbeziehungen aber intensiver als je im späteren Leben wahrnehmen und besonders Unsicherheit, Ängste und Spannungen zwischen den Eltern in eigenes Unsicherheitsgefühl übersetzen. Über mehrere Wochen solle je eines der Eltern im erleuchteten Flur vor dem Schlafzimmer des schlafgestörten Kindes sitzen bis eine Stunde nach dessen Einschlafen.

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