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Vetter, A. (1951). STRUKTURANALYSE UND TIEFENPSYCHOLOGIE. Psyche – Z Psychoanal., 5(9):509-522.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(9):509-522

STRUKTURANALYSE UND TIEFENPSYCHOLOGIE

August Vetter

I

Je mehr sich die Aufmerksamkeit der psychologischen Forschung auf das Verständnis des seelischen Gesamtgefüges richtet, um so weniger kann sie der Fühlungnahme mit den Deutungen der Tiefenschicht entraten, die sich zunächst unabhängig von der bis dahin herrschenden Bewußtseinspsychologie entwickelten, diese aber doch zugleich nötigten, sich zur ganzheitlichen Strukturauffassung umzubilden. Es sind indessen nicht die psychoanalytischen Lehren allein gewesen, die dazu den Anstoß gaben: unmittelbarer war die Einwirkung der gleichzeitig und ebenso abseits entstehenden Charakterkunde, deren ausdruckswissenschaftliches Vorgehen auf andere Weise die Einbeziehung des Lebensgrundes in das Blickfeld erforderlich machte.

Zur Besinnung auf den Zusammenhang der seelischen Vollzüge und Bereiche hätte es allerdings nicht erst der Anregung durch die genannten Bemühungen bedurft. Sie war schon in der Strukturlehre Kruegers unternommen, wo das „Gefühl“ als umgreifende und alldurchdringende, das „Gemüt“ als mittenhafte Instanz unseres Wesensgefüges gewürdigt wird. Aus typologischer Sicht hat auch Jaensch den integrativen Zusammenhalt der seelischen Erfahrung, die Grundformen seiner Abwandlung sowie die Möglichkeit seines Zerfalls als leitenden Augenpunkt psychologischer Untersuchung herausgearbeitet. Doch diese Ansätze unzerstückter Betrachtung und Sinnerfassung blieben mehr oder minder ausdrücklich auf das Feld des bewußten Inneseins beschränkt.

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