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Friedrichs, H. (1951). DER „SCHWIEGERMUTTER-KONFLIKT“ DER JUNGEN FRAU: Eine gynäkologisch-psychologische Studie. Psyche – Z Psychoanal., 5(9):545-554.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(9):545-554

DER „SCHWIEGERMUTTER-KONFLIKT“ DER JUNGEN FRAU: Eine gynäkologisch-psychologische Studie

Hans Friedrichs

Wo immer der Volkswitz sich des Themas „Schwiegermutter“ bemächtigt — und er tut es eben nicht selten —, da geschieht es fast ausschließlich unter dem Leitbild des jungen Ehemannes, der gegenüber den Herrschaftsansprüchen seiner Schwiegermutter zur komischen oder auch tragikomischen Gestalt wird. Aber bevorzugte Themen des Volkswitzes sind meist zugleich Themen immer wiederholter menschlicher Problematik, mit der der Witz auf seine eigene Weise fertig zu werden sucht. Und die Problematik dieses speziellen zwischenmenschlichen Verhältnisses erweist sich als recht verzweigt, ihre Wurzeln vielfältig in der Tiefe der Triebstruktur verankert. Die Häufigkeit des Themas aber zeigt an, daß doch die Tatsache dieser Problematik weithin bewußt ist.

Dagegen findet eigenartigerweise das Verhältnis der jungen Frau zur Schwiegermutter bei weitem nicht die gleiche Beachtung. Keineswegs ist es weniger problematisch oder weniger konfliktreich; aber es scheint keine Möglichkeit zu bieten, ihm den befreienden Aspekt des Humors abzugewinnen. Tatsächlich zeigen die Konflikte zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter zumeist eine witzlose Verbissenheit und Abgründigkeit, die ihnen ein durchaus eigenes Gepräge gibt, und die ihnen innerhalb der großen Klasse zwischenmenschlicher Differenzen und Auseinandersetzungen eine Sonderstellung anweist. Der Begriff der „bösen Schwiegermutter“ scheint gar vorzugsweise auf dieses Verhältnis bezogen.

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