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Haffter, C. (1951). ANIMAGESTALTEN IN DER GERMANISCHEN MYTHOLOGIE. Psyche – Z Psychoanal., 5(9):555-559.

(1951). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(9):555-559

ANIMAGESTALTEN IN DER GERMANISCHEN MYTHOLOGIE

Carl Haffter

I

Ich bin auf die hier besprochenen Zusammenhänge im Verlauf einer Analyse aufmerksam geworden, aus der nur das Wesentliche wiedergegeben werden soll. Es handelte sich um einen 28jährigen verheirateten Intellektuellen, der in den ersten Jahren des 2. Weltkrieges eine tiefgreifende Wandlung durchmachte. Er hatte bisher nur ungern und passiv Militärdienst geleistet; nun wurde er eigentlich militärbegeistert und empfand die soldatische Lebensform als etwas Positives im Sinne der Erziehung zur Männlichkeit, Härte gegen sich selbst und Bereitschaft zur Aufopferung. Dieses verspätete Diensterlebnis war begleitet von einem Liebeserlebnis romantisch-irrationaler Art, das aus seinem bürgerlichen Lebenskreis völlig herausfiel und ihm selbst bald als Faszination oder Projektion vorkam, gegen die er sich lange vergeblich wehrte. Die Lösung von dieser neuen Bindung gelang ihm dann gleichzeitig mit einer reiferen Stellungnahme zum Militärleben, als er die anfänglich naive Freude an der Offiziersrolle und am Abenteuer überwand und wenigstens die inneren Werte des soldatischen Wesens in seine zivile Lebensführung zu übertragen suchte. Die nachher durchgeführte Analyse ergab, daß es sich um einen Durchbruch von früher verdrängter Aggressivität im weitesten Sinne, von männlich-kämpferischer Durchsetzung gehandelt hatte, also von Charakterzügen, die aus lebensgeschichtlichen Gründen bisher nicht zur Entwicklung gekommen waren.

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