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Friedrichs, H. (1952). VEGETATIVE NEUROSEN POST PARTUM. Psyche – Z Psychoanal., 5(10):608-617.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(10):608-617

VEGETATIVE NEUROSEN POST PARTUM

Hans Friedrichs

Für eine große Anzahl gynäkologischer Störungen findet sich die anamnestische Angabe, daß sie erstmalig im unmittelbaren zeitlichen Anschluß an die Geburt eines Kindes, meist des ersten, aufgetreten sind. Über zeitliche und ursächliche Relationen hinaus sind sie alle gleichermaßen bedeutungsvoll auf den voraufgegangenen Partus bezogen und mit diesem eingefügt in die Sinnzusammenhänge des individuellen Lebensschicksals. Auf Grund ihrer biographischen Stellung kommt ihnen in ausgezeichneter Weise der Charakter schicksalhafter Erscheinungen zu, die nachdrücklich eine psychosomatische Betrachtung fordern. Sie wollen als Ausdruck und Verdichtung ganzheitlichen, sinnhaften Lebensvollzugs gedeutet werden. In dieser Hinsicht besteht kein grundsätzlicher Unterschied zwischen der grob mechanischen Geburtsverletzung und der flüchtigen psychogenen Reaktion. In jedem Falle handelt es sich um Antworten eines einheitlichen, leibseelischen Wesens auf die Veränderung seiner Lebenssituation, die im Geburtsereignis ihren Ausdruck findet.

Die folgende Betrachtung soll jedoch beschränkt werden auf eine bestimmte Gruppe von Erscheinungen, die neuestens zum Krankheitsbild der vegetativen Neurosen einheitlich zusammengefaßt werden, sowie auf den Gesichtspunkt der ursächlichen Zusammenhänge beziehungsweise der Psychogenese. Viele jener Beschwerden, die wir post partum beobachten, lassen sich als direkte organische Folgen des Geburtsereignisses auffassen.

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