Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: Downloads should look similar to the originals…

PEP-Web Tip of the Day

Downloadable content in PDF and ePUB was designed to be read in a similar format to the original articles.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Biermann, G. (1952). EINKOTENDE KINDER: Kasuistische Beobachtungen. Psyche – Z Psychoanal., 5(10):618-627.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(10):618-627

EINKOTENDE KINDER: Kasuistische Beobachtungen

Gerd Biermann

Als Enkopresis bezeichnen wir das spontane tägliche, seltener nächtliche Einkoten von Kindern, welches ursächlich nicht auf eine organische Erkrankung, sondern auf eine vegetative Dysregulation und damit meist ein abnormes seelisches Verhalten des Kindes zurückgeführt werden kann. Es verhält sich hierin analog dem Bettnässen des Kindes.

Die Entwicklungsgeschichte der Harn- und Geschlechtsorgane, insbesondere die Bedeutung der Kloakenfunktion, erklärt psychologisch wichtige Zusammenhänge, auf die zuerst Freud mit dem Begriff der Analerotik aufmerksam gemacht hat. Seit der genaueren Kenntnis der Reaktionsmöglichkeiten des vegetativen Nervensystems in Krankheit und Experiment wissen wir, daß aus gleicher Ursache in kurzen Zeitabständen ein gegensätzliches Organverhalten erklärt werden kann: So können sich bei einem Kind infolge einer seelischen Reaktion Enkopresis, Obstipation und Diarrhoen im Wechsel ablösen. Diese im Gegensatz zum Erwachsenen beim Kinde noch weiter gespannten Möglichkeiten erklären sich mit seinem noch sehr labilen vegetativen Gefüge.

Oda P., 3 Jahre. Ein sehr eigenwilliges, nachgeborenes Mädchen einer gefühlskalten Mutter; die im Gegensatz zum sehr mütterlichen und warmherzigen Kindermädchen nur wenig Interesse für ihr Kind aufbringt. Ständiges Einnässen und Einkoten des Kindes.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.