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Meinertz, J. (1952). Kehrer, Ferdinand Adalbert: Vom seelischen Altern. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münister/Westfalen, 1950, 80 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 5(12):172-173.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(12):172-173

Kehrer, Ferdinand Adalbert: Vom seelischen Altern. Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münister/Westfalen, 1950, 80 Seiten.

Review by:
J. Meinertz

Kehrer geht von der Feststellung aus, daß es über die körperlichen Alterserscheinungen ein sehr umfangreiches Schrifttum gebe, während es bisher noch ganz an einer Zusammenfassung und Überschau über die entsprechenden psychischen Erscheinungen fehle. Er stellt die Forderung, daß die Betrachtung aller Einzelzüge stets unter Bezug auf die ganze vorangehende Entwicklung und die von Haus aus gegebene, vor allem erbliche Anlage zu erfolgen hat, wobei ihm die Erwägung zum Leitstern dient, daß jedes Lebensalter seinen besonderen Lebensstil zeigt. Die Frage, ob es beim Durchschnittsmenschen schärfere Grenzen innerhalb der späteren Lebenszeiten oder eine Periodizität von „Krisen“ gibt (eine Feststellung, die bei Ausnahmemenschen wiederholt gemacht worden ist), muß wegen des Fehlens einer genügenden Zahl psychologischer Ermittlungen offen gelassen werden. Dabei ist neben dem dauernden Nebeneinander von In-und Evolution auch die Heterochronie der Involution zu berücksichtigen, zumal das körperliche Bild des Alternden sehr häufig dem seelischen widerspricht. Wesentlich ist nicht die gesteigerte seelische Beanspruchung oder Belastung von außen her, sondern die innere, erbliche Anlage (wofür das wichtigste Argument der Massenbeweis zweier Weltkriege ist), insbesondere die Fähigkeit, Altersmängel auszugleichen. Kehrer warnt vor der Verwechslung von Krankheiten, die vorwiegend in bestimmten späteren Lebensaltern auftreten, mit solchen, deren entscheidende Ursache die Involution ist. Der suggestive Einfluß, den die Worte „Jugend“ und „Alter“ ausüben, kommt namentlich auch bezüglich der Termine, die die Menschen nach eigenem Urteil setzen, zum Ausdruck.

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