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Giese (1953). Wurzbacher, G.: Leitbilder gegenwärtigen deutschen Familienlebens. Dortmund (Ardey-Verlag) 1951, 255 S.. Psyche – Z Psychoanal., 6(12):205-208.

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(12):205-208

Wurzbacher, G.: Leitbilder gegenwärtigen deutschen Familienlebens. Dortmund (Ardey-Verlag) 1951, 255 S.

Review by:
  Giese

Die Untersuchung ist im wesentlichen aus einer Gemeinschaftsarbeit mit dem Hamburger Soziologen Schelski entstanden und gibt in knapper Form eine gut gegliederte Übersicht. In die Methode der soziologischen Analyse von 164 Familienmonographien (die monographische Erfassung erbrachte 195 Monographien, aus denen 164 ausgewählt wurden) ist von früheren Arbeiten die Horheimersche Fragestellung nach der Autorität („Studien über Autorität und Familie“, Paris 1936) und die Salomonsche nach der Stabilität („Forschungen über Bestand und Erschütterung der Familie in der Gegenwart“, Berlin 1930) eingearbeitet worden. Die in einem Monographie-Schema aufgeführten Fragen und Stichworte waren nicht schematisch als Interviewfragen im Stile des modernen Fragebogens anzuwenden; sie dienten nur als Hilfsmittel für den Beobachter. Besonderer Wert wurde auf einfache Beschreibung, d. h. mögliche Unterlassung von subjektiven Urteilen gelegt. Die Bearbeiter (Studierende und andere freiwillige Mitarbeiter) trafen die Auswahl der zu untersuchenden Familien selbst: Familien aus der Nachbarschaft, Bekanntschaft, Freundschaft, Verwandtschaft, um der Absicht, ausführliche Monographien zu erhalten, gerecht werden zu können. Damit mußte zwar auf die idealere Lösung der Untersuchung eines mathematisch ausgerechneten Repräsentativ-Ausschnittes der Gesamtbevölkerung eines bestimmten Gebietes verzichtet werden; die Streuung der Familien ist trotzdem aber so groß geworden, daß angenommen werden kann, daß das Ergebnis eine hohe qualitative Repräsentanz besitzt.

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