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Knoepfel, H. Redlich, F.C. (1953). PSYCHIATRISCHE AUSBILDUNG IN USA. Psyche – Z Psychoanal., 7(1):67-79.
   

(1953). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(1):67-79

MITTEILUNGEN

PSYCHIATRISCHE AUSBILDUNG IN USA

Review by:
H.-K. Knoepfel

F. C. Redlich

I

Stellung und Entwicklung der Psychiatrie in Amerika

Nirgends auf der Welt hat die Psychiatrie eine derart bedeutende Stellung wie in Amerika. Die Öffentlichkeit erwartet und fordert, daß der Psychiater weit mehr als die Behandlung psychisch Kranker leistet und als Fachmann für viele Fragen zwischenmenschlicher Beziehungen an sozialen Problemen mitarbeitet (American Psychiatric Ass. Psychiatry and Medical Education p. 123-135). Diese Anforderungen gehen oft weit über das Mögliche hinaus und verlangen vom Psychiater nichts weniger als die Befreiung von jeglicher Angst, welche das moderne Leben mit sich bringt. Die meisten amerikanischen Psychiater sind sich dieser übertriebenen Anforderungen bewußt, betrachten aber den dadurch ausgedrückten Hilferuf doch als Herausforderung und sind entsprechend ihrer dynamisch pragmatischen Einstellung willig zu tun, was sie können. Auch vor wenig fundierten Arbeitshypothesen wird nicht zurückgeschreckt und lieber geht man eine unklare Situation mit ungenügendem Wissen an, als daß man das Problem jemandem überließe, der noch weniger weiß. Wie schon Bayer hervorgehoben hat, glaubt man, jedes Problem in Natur und Seele durch richtig angelegte Forschung lösen zu können. Mit einer derartig breiten Orientierung unterscheidet sich die amerikanische Psychiatrie von der Spezialität, wie sie in Mitteleuropa praktiziert wird und sich hauptsächlich mit dem Studium der Geistes- und Nervenkrankheiten beschäftigt.

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