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Stierlin (1954). ANTHROPOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Bullock, Alan: Hitler, Eine Studie über Tyrannei. Deutsch im Droste-Verlag Düsseldorf, 1953. 838 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 8(4):56-59.

(1954). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(4):56-59

ANTHROPOLOGIE UND SOZIOLOGIE: Bullock, Alan: Hitler, Eine Studie über Tyrannei. Deutsch im Droste-Verlag Düsseldorf, 1953. 838 Seiten.

Review by:
  Stierlin

Bullocks Hitlerbiographie hat bisher eine ungewöhnliche Beachtung gefunden. Mit Recht. Sehen wir davon ab, daß durch die Auswahl von Fakten und die Hervorhebung des jeweils Wesentlichen jede historische Studie durch die Subjektivität ihres Verfassers geprägt ist, so bleibt Bullocks Darstellung doch bemerkenswert objektiv. „Mögen manche meiner Interpretationen anfechtbar sein“, so schreibt Bullock im Vorwort, „bestehen bleibt jedenfalls ein solider Tatsachenbestand — und die Tatsachen sind beredt genug.“ Sie sind beredt, weil der 38jährige Oxforder Historiker sie mit so viel Souveränität, mit so viel Gründlichkeit und Zurückhaltung dargestellt hat, daß sein Werk in der bisherigen Literatur über Hitler einzig dasteht.

Der psychologisch interessierte Leser ist bei der Lektüre manchmal versucht, den Untertitel des Werkes „Eine Studie über Tyrannei“ in „Eine Studie über Hysterie“ umzubenennen. Hitler hat besonders in den letzten zwei Jahren seines Lebens verschiedene Symptome gezeigt, in erster Linie Herz- und Magenbeschwerden und ein Zittern des linken Armes und Beines, die — wie auch seine Erblindung bei Ende des ersten Weltkrieges — bereits von verschiedenen Spezialisten als hysterische aufgefaßt wurden. Das mag bestreitbar sein.

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