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Fierz-Monnier, H.K. (1954). DIE ASSIMILATION DES INKOMPATIBLEN KOMPLEXES IN DER AKUTEN PSYCHOSE. Psyche – Z Psychoanal., 8(9):525-545.
    

(1954). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(9):525-545

DIE ASSIMILATION DES INKOMPATIBLEN KOMPLEXES IN DER AKUTEN PSYCHOSE

H. K. Fierz-Monnier

Im Nachfolgenden soll versucht werden, das Phänomen des Erlebnisses von Patient und Arzt, das im Verlaufe einer klinisch-psychiatrischen Behandlung sichtbar wird, an Hand eines Einzelfalles darzustellen.

Die Zeiten einer pessimistischen Psychiatrie sind vorüber. Mehr und mehr gewinnt der Gedanke Gestalt, daß auch in der schweren seelischen Krankheit der Keim zu einer positiven Entwicklung ruhen kann, und daß die Psychiatrie aufgerufen ist, die Entfaltung dieses Keims zu fördern. Immer mehr tritt auch in der Klinik die Psychotherapie in den Vordergrund. Ausgangspunkt der Psychotherapie muß das Streben nach psychologischem Verständnis des seelischen Prozesses sein, und dieses Streben muß getragen sein von einer sorgfältigen therapeutischen Gesinnung. Hier — wie überall in der ärztlichen Kunst — ist die Sorgfalt der therapeutischen Haltung lebenswichtig für den Kranken.

Erlebt man dann Fülle mit günstigem Verlauf, so stellt sich — sobald man einen Überblick gewonnen hat — die Frage der diagnostischen Beurteilung. Ein günstiger Verlauf macht uns geneigt, das beobachtete Zustandsbild als Neurose einzuordnen, und bei akutem Bild von akuter Neurose zu sprechen; es wären dann die Psychosen nur Fälle mit destruktivem Verlauf. Jedoch läßt sich nicht übersehen, daß auch Fälle, die in völlige Heilung ausklingen, ganz hochakut-psychotische Zustände durchlaufen können, die man nur gezwungen als Neurose bezeichnen dürfte.

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