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Stierlin, H. (1955). PROBLEME DER Ă„TIOLOGIE PSYCHOSOMATISCHER ERKRANKUNGEN IM LICHTE MODERNER ERKENNTNISSE DER VERGLEICHENDEN PHYSIOLOGIE DES VERHALTENS. Psyche – Z Psychoanal., 8(10):605-623.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 8(10):605-623

PROBLEME DER ÄTIOLOGIE PSYCHOSOMATISCHER ERKRANKUNGEN IM LICHTE MODERNER ERKENNTNISSE DER VERGLEICHENDEN PHYSIOLOGIE DES VERHALTENS

Helm Stierlin

Die Ergebnisse der vergleichenden Physiologie des Verhaltens sind für ein Verständnis der spezifischen Ätiologie psychosomatischer Störungen noch kaum ausgewertet worden. Es offenbaren sich hier jedoch so überraschende und interessante Zusammenhänge, daß unsere theoretischen Vorstellungen über die Beziehungen zwischen somatischen und psychischen Faktoren dadurch wesentlich bereichert, ja, wie es scheint, in einem wissenschaftlichen Sinne konsolidiert werden. Im Folgenden sollen einige dieser Beziehungen dargestellt werden.

Die instinktiven Verhaltensweisen

oder ‚angeborenen Bewegungskoordinationen‘ der Tiere sind, das wissen wir heute, „ebenso verläßliche und konservative Merkmale von Arten, Gattungen, Ordnungen, ja ganzen Klassen des Tierreiches wie nur irgendwelche körperlichen Merkmale.“ Darum ist auf sie „die gesamte Methodik der vergleichenden Morphologie ebenso anwendbar wie auf jene.“ (Lorenz [1]). Vergleichen wir im einzelnen die Charakteristika der angeborenen Bewegungskoordinationen und der Organe und körperlichen Funktionszentren, so finden wir weitere Entsprechungen: Die Betätigung von Instinkten wie Organen ist reifungsabhängig. Man kann beispielsweise das Auftreten gewisser Orientierungsreaktionen bei den Sperrbewegungen junger Singvögel auf den Tag genau voraussagen (M. Holzapfel [3]). Genau so läßt sich vorausbestimmen, wann sie wieder aufhören werden.

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