Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: You can request more content in your language…

PEP-Web Tip of the Day

Would you like more of PEP’s content in your own language? We encourage you to talk with your country’s Psychoanalytic Journals and tell them about PEP Web.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Benedetti, G. (1955). PSYCHOTHERAPIE EINES SCHIZOPHRENEN. Psyche – Z Psychoanal., 9(1):23-41.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(1):23-41

PSYCHOTHERAPIE EINES SCHIZOPHRENEN

Gaetano Benedetti

Die vorliegende Schrift ist ein kasuistischer Beitrag zur Psychotherapie der Schizophrenie. Sie versucht, eine Einzelbehandlung mindestens in ihren wichtigsten Aspekten zu erfassen und darzustellen, und schließt sich in ihrer Denkrichtung an meine frühere Publikation an: „Psychotherapie einer Schizophrenen“. Ziele, Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Versuches wurden in letzterer Schrift bereits diskutiert. Es ist mein Anliegen, durch eine Reihe solcher Einzeldarstellungen, die den Schizophreniebegriff auf die Realität der psychotherapeutischen Begegnung hin prüfen möchten, allmählich eine tiefere Einsicht in das Wesen des Leidens und dessen mitmenschliche Entstehungsbedingungen sowie in neue Behandlungsmöglichkeiten zu gewinnen. Der vorläufige Verstehenshorizont, in dem diese Arbeit ihre Ortsbestimmung findet, habe ich in meiner Schrift: „Die Welt des Schizophrenen und deren psychotherapeutische Zugänglichkeit“ abzuzeichnen versucht.

Otto Lehner — so wollen wir unseren Patienten nennen — wurde am 6. Dezember 1953 in die psychiatrische Klinik eingewiesen, weil er voller wahnhafter Vorstellungen seine Frau bedrohte und verwirrt sprach. Die Psychose hatte sich 9 Wochen vor der Klinikeinweisung entwickelt. Der Kranke ging nicht mehr zur Arbeit; er hatte ohne ersichtlichen Grund seine Stelle als Portier in einem erstklassigen Hotel gekündigt; zu Hause äußerte er ängstlich Wahnideen, klagte, man wolle ihn festnehmen und umbringen, ein Mörder sei im Hotel versteckt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.