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Schachtel, E.G. (1955). DIE ENTWICKLUNG DER GEGENSTÄNDLICHEN AUFMERKSAMKEIT UND DAS HERVORTRETEN DER REALITÄT. Psyche – Z Psychoanal., 9(3):204-229.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(3):204-229

DIE ENTWICKLUNG DER GEGENSTÄNDLICHEN AUFMERKSAMKEIT UND DAS HERVORTRETEN DER REALITÄT

Ernst G. Schachtel

Translated by:
Übersetzt aus dem Englischen von Fritz A. Flückiger

Die Theorie der Aufmerksamkeit ist von entscheidender Bedeutung fur das Verständnis sowohl des Bewußtseins als auch der Verdrängung. Als Freud seine dynamische Theorie der Aufmerksamkeit entwickelte, formulierte er diese Einsicht wie folgt: „Das Bewußtwerden hängt mit der Zuwendung einer bestimmten psychischen Funktion, der Aufmerksamkeit, zusammen.“ Jedoch werfen nicht alle Aufmerksamkeitsakte die ganze Helle des Bewußtseins auf ihren Gegenstand. So kann z. B. etwas, das unsere Aufmerksamkeit trifft, zu Fluchtreaktionen, zu einem „Hinweg“ führen, wenn es angsterregend ist. Wenn es aber unsere Neugierde erregt, kann es zu einem Akt gegenständlicher Aufmerksamkeit führen. Unter „gegenständlicher Aufmerksamkeit“ im Unterschied zu andern Formen der Aufmerksamkeit verstehe ich die Fähigkeit des Menschen, seine Aufmerksamkeit gänzlich auf einen Gegenstand zu richten, so daß er ihn von vielen Seiten her, so klar als möglich, wahrnehmen oder verstehen kann. Im folgenden werde ich zu zeigen versuchen:

1.   Daß die gegenständliche Aufmerksamkeit das wichtigste Instrument ist, durch dessen Ausbildung der Mensch instand gesetzt wird, von der primitiven psychischen Tätigkeit des Wünschens oder Begehrens (dem primären Denkvorgang) zu einer Erfassung der Wirklichkeit (dem sekundären Denkvorgang) fortzuschreiten.

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