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Knoepfel-Honroth (1955). Kelman, Harold: Über den Gebrauch der Couch in der Analyse. (The American Journal of Psychoanalysis, Vol. XIV, No. 1, 1954.). Psyche – Z Psychoanal., 9(4):783-791.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(4):783-791

ZEITSCHRIFTEN IN ÜBERSICHT

Kelman, Harold: Über den Gebrauch der Couch in der Analyse. (The American Journal of Psychoanalysis, Vol. XIV, No. 1, 1954.)

Review by:
  Knoepfel-Honroth

Die analytische Couch wird heute weitgehend der Analyse gleichgesetzt. Selbst für viele Analytiker ist es eine unumstößliche Tatsache, daß es ohne die Benutzung der Couch keine Analyse gibt. Dieser dogmatische Standpunkt verträgt sich nicht mit der neueren analytischen Theorie und Praxis, die die Couch als ein weiteres, wichtiges Werkzeug betrachtet, das man benützen soll, wenn es dazu beiträgt, die Analyse zu fördern.

Die Couch hat eine Vergangenheit, die auch unsere Einstellung dazu beeinflußt. Freuds Vorgänger und Freud selbst benutzten sie ursprünglich zur Hypnose. Freud behielt sie weiterhin, als er seine Methode der freien Assoziation und andere fundamentale Gesichtspunkte der Psychoanalyse entwickelte. Das Beibehalten der Couch entspricht Freuds grundsätzlich passiver therapeutischer Haltung und seinen Vorstellungen von Übertragung und Gegenübertragung.

Daß Freud in seinen Untersuchungen diese Art des Vorgehens wählte, wird verständlich, wenn man bedenkt, wie sehr er von den Vorstellungen der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts beeinflußt war. Die Wissenschaft des 19. Jahrhunderts verlangte, daß bei jedem Experiment möglichst viele Koordinaten festgelegt und möglichst wenige veränderlich sind. Für Freud war die Couch einer dieser Fixpunkte. Kelman ist der Ansicht, daß Freud die Couch auf Grund seiner wissenschaftlichen Orientierung weiterbenützte und nicht nur, weil es ihm zuviel wurde, von seinen Patienten den ganzen Tag angestarrt zu werden.

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