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Biermann (1955). Kleinschmidt, H.: Pädiatrie und Kinderpsychiatrie. (Kinderärztliche Praxis 19. Jhrg., Heft 5.). Psyche – Z Psychoanal., 9(4):798.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(4):798

Kleinschmidt, H.: Pädiatrie und Kinderpsychiatrie. (Kinderärztliche Praxis 19. Jhrg., Heft 5.)

Review by:
  Biermann

Verfasser weist darauf hin, wie wichtig es ist, daß die Behandlung der neurotisch gestörten Kinder in den Händen des Kinderarztes liegt, welcher im täglichen Umgang mit dem Kind einen Blick für das seelische Verhalten des Kindes in gesunden wie in kranken Tagen erworben hat, während sich der Psychiater in pädiatrischen Belangen oft als hilflos erweist. Verfasser meint, man solle die Kinderpsychiatrie mehr dem Pädiater, die Jugendpsychiatrie mehr dem Psychiater überlassen.

Das Interesse der Pädiatrie an diesen Fragen ist ständig im Zunehmen begriffen, wie regelmäßige Tagungen über dieses Arbeitsgebiet im Rahmen der deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde beweisen. Allerdings sind wir noch weit von einer fruchtbaren Teamarbeit nach amerikanischem Vorbild entfernt, wo der Psychiater, Psychologe und Pädiater in ihren Bemühungen um das neurotische Kind ein gleichberechtigtes Wort sprechen. Verfasser betont den Anspruch, welchen die Pädiatrie auch bei der Besetzung der Erziehungsberatungsstellen erheben müsse, wie es an einigen Orten in Deutschland schon verwirklicht ist. Verfasser schildert an mannigfachen Beispielen die engen leibseelischen Verflechtungen im Bereich psychosomatischer Krankheitsbilder, sowie die relative Häufigkeit hysterischer Reaktionen im Kindesalter. Er weist auf die Tradition der hypnotischen Heilbehandlung in der Pädiatrie, insbesondere bei der Therapie des Bettnässens hin. (Schlossmann). Es wird dargestellt, wie in der Kinderklinik mit Hilfe der Gruppentherapie, des Spieles, des autogenen Trainings und der Beratung der Eltern eine Neurosebehandlung durchgeführt werden kann.

Verfasser verweist auf ein Wort Glanzmanns, nachdem eine Pädiatrie ohne Berücksichtigung der Psyche des Kindes ein lebensunfähiger Torso ist.

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