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Seeberger (1955). Moirot, Michel: „Un cas d'hystérie de conversion.“ (Psyché, Heft IX, 96 bis 97.). Psyche – Z Psychoanal., 9(4):800.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(4):800

Moirot, Michel: „Un cas d'hystérie de conversion.“ (Psyché, Heft IX, 96 bis 97.)

Review by:
  Seeberger

Moirot stellt eine 13jährige Patientin vor, die an einer Paraplegie beider Beine, Schmerzen in der Genitalgegend und im Hypogastrium leidet.

Die Erforschung der Anamnese und der Rorschach-Test bestatigten den Verdacht, daß es sich bei dem Mädchen um eine Konversionshysterie handelte.

Unter der Therapie von Vitamin B1 und Calcium-Injektionen, Massagen, verschwanden die Symptome in derKlinik rasch. Dabei weist Moirot darauf hin, daß die Therapie ausschließlich in der Hand einer Schwester lag, zu der die Patientin eine Mutter-Kind-Bezie-hung entwickeln konnte.

Obwohl bei der Entlassung aus der Klinik den wenig einsichtigen Eltern, die in einer durch Alkoholismus des Ehemannes und Untreue der Ehefrau gefährdeten Ehe lebten, Verhaltensregeln mitgegeben wurde, erkrankte die Patientin bald wieder. Diesmal wurde sie mit einer Ankylose des linken Ellbogengelenkes aufgenommen; unter der gleichen Therapie bei der gleichen Schwester trat nach wenigen Tagen ein Symptomwandel auf: die Patientin bekam nach Wiederherstellung des linken Ellbogens eine linksseitige Amaurose, die aber auch nach kurzer Zeit wieder abklang.

Eine psychoanalytische Behandlung war bisher an dem Widerstand der Eltern des jungen Mädchens gescheitert, jetzt erklärten sie sich nach wiederholtem Drängen der Ärzte dazu bereit. Im Verlauf der Analyse traten noch weitere flüchtig konversionshysterische körperliche Sensationen auf, die alle — wie die ersten Symptome — Ausdruck des gleichen unbewußten Konfliktes, der ambivalent gefärbten Hinwendung zum Vater, waren.

Die Arbeit zeigt, wie wenig damit erreicht ist, wenn hysterische Symptome durch die Änderung des Milieus, wie ein Klinikaufenthalt, verschwinden, ohne daß der unbewußte Konflikt gelöst wird.

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