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Hochheimer, W. (1955). ÜBER PROJEKTION. Psyche – Z Psychoanal., 9(5):279-306.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(5):279-306

ÜBER PROJEKTION

Wolfgang Hochheimer

I

Einführung in die Thematik und Pbänomenologie

Der Mensch ist mehr ein verkennendes als ein erkennendes Wesen. Laufend geht ihm Umwelt ein. Laufend teilt er sich seiner Umwelt mit. Hierbei „legt er sich als Folie der ganzen Welt unter“, wie Goethe in den Wahlverwandtschaften sagte. Auch wenn wir „rein“ darzustellen suchen, haben wir es unversehens mit Rückgespiegeltem zu tun, das ein Warenzeichen „made im Menschen“ trägt. „Ich“ ist aus „Du“ mitgeworden. Wir leben aus prozeß-hafter Selbstfortsetzung, aber auch vielfältiger Influenz. Die „Folie“, die man dem Nächsten unterschiebt, ist ein inniges Geflecht aus Ich-Vorstößen und Du-Influenzen.

Noch immer war es besonders reizvoll, dem eigenen Ursprung nachzuforschen. Wie weit man bei diesen Reduktionen kommt, wo man halt macht und was sich als Quintessenz ergibt, sieht von außen betrachtet und im Zeitjargon ausgedrückt verschieden aus. Ziel und Weg sind jedoch durch alle Zeitläufe auf die Frage gerichtet geblieben, wer wir denn „eigentlich“ seien. Die verschiedenen heutigen Schulen und Ansätze, dem Menschen zu sich selbst zurückzuhelfen, sprechen einigermaßen übereinstimmend davon, daß es unter anderem darauf ankäme, die „Projektionen zurückzunehmen“, mit denen man sich gegenseitig schade und die Sicht auf die Wirklichkeit entstelle.

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