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Hose, W. Cremerius, J. Elhardt, S. Kilian, H. (1955). ERGEBNISSE DER PSYCHOSOMATISCHEN DIABETES-FORSCHUNG,. Psyche – Z Psychoanal., 9(8):815-840.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(8):815-840

ERGEBNISSE DER PSYCHOSOMATISCHEN DIABETES-FORSCHUNG,

W. Hose, J. Cremerius, S. Elhardt und H. Kilian

Die Frage nach der Bedeutung psychischer Faktoren beim Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) hat die Medizin seit langem beschäftigt. Bereits Willis, der in der Neuzeit (vor etwa 200 Jahren) den süßen Geschmack des Harns beim Diabetiker wiederentdeckte, äußerte die Auffassung, daß der Diabetes durch langandauernde Sorgen verursacht sein könnte. Gleiche oder ähnliche, jedoch sehr unspezifische Auffassungen und entsprechende Beobachtungen wurden auch in der Folgezeit immer wieder dargestellt, u. a. von v. Frerichs (33) und Naunyn (100).

Versuche, mit Hilfe von experimentellen Untersuchungen zu exakteren Vorstellungen über den psychischen Einfluß auf den Kohlenhydrat-Stoffwechsel (KH-Stoffwechsel) zu kommen, gehen auf Boehm und Hoffmann (7) zurück, die 1877 bei Katzen Glykosurie (Harnzuckerausscheidung) erzeugen konnten, indem sie die Tiere festbanden, in Wut brachten und ihnen Schmerzen zufügten („Fesselungsdiabetes“). Entsprechende Ergebnisse wie Boehm und Hoffmann bei Katzen, fanden Eckhard (28) bei Kaninchen und Loewy und Rosenberg (76) bei Hunden. Cannon, Shol und Wright (13) fanden, daß sie eine sog. emotionale Glykosurie bei Katzen schon durch bloßes Festbinden ohne Schmerzzufügung erzielen konnten, und daß die Höhe der Glykosurie sich proportional zur Wut des Tieres verhielt. Nahezu die gleichen Ergebnisse erzielten Scott (123) mit seinen Blutzuckeruntersuchungen bei Katzen, Hirsch und Reinbach (53, 54) bei Kaninchen und Hunden, und Fujii (34) und Jacobsen (59) bei Kaninchen.

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