Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To report problems to PEP-Web…

PEP-Web Tip of the Day

Help us improve PEP Web. If you find any problem, click the Report a Problem link located at the bottom right corner of the website.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

von Eckardt (1955). Schottlaender, F.: Des Lebens schöne Mitte. Gedanken über Liebe und Ehe. Stuttgart (Ernst Klett) 1953. 137 Seiten. DM 8,80.. Psyche – Z Psychoanal., 9(8):849-851.
  

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(8):849-851

Schottlaender, F.: Des Lebens schöne Mitte. Gedanken über Liebe und Ehe. Stuttgart (Ernst Klett) 1953. 137 Seiten. DM 8,80.

Review by:
  von Eckardt

Der Autor selbst wirft die Frage auf, ob heute, angesichts der großen Zahl von Büchern scheinbar ähnlicher Fragestellung eine weitere Untersuchung über Liebe und Ehe gerechtfertigt sei. Aber wie er selbst das Wagnis unternimmt, wird auch der Leser, der bereit ist, ihm zu folgen, in dem kleinen Buch Schottlaenders etwas durchaus Eigenständiges finden, eine sehr persönliche und grüblerische Auseinandersetzung mit der Liebe als Phänomen in erster Linie und ihrem Ort in der Kulturlandschaft und Gesellschaftsstruktur unserer Welt. Grundsätzlich scheint sich S.' Buch von nahezu allen Ehebüchern der verschiedensten Prägung und Qualität zu unterscheiden, insofern es kein Buch der Ratschläge, der Versprechungen, der Rezepte ist, als es den Weg meidet, den auch Ehebücher bester Gesinnung einzuschlagen pflegen, indem sie als Ziel eine bessere „Nutzbarmachung“ des Zusammenlebens von Ehegatten anstreben, einen höheren Nutzeffekt an Glück — was immer darunter verstanden wird, von körperlicher Übereinstimmung bis zu hohen Versprechungen gegenseitiger Persönlichkeitssteigerung.

Der zentrale Teil des Buches ist dem Wesen der Liebe gewidmet — der Ehe nur insofern, als die Liebe als einzig legitimer Stiftungsgrund der Ehe angesprochen wird, während die „institutionelle Ehe von einst“ unserem, heutigen Gefühl als „halbbarbarisch“ an-mute.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.