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PEP-Web Tip of the Day

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Biermann (1955). Zierl, W.: Zur seelischen Entwicklung des diabetischen Kindes. Ärztl. Wochenschr. 9. Jg. (1954) Heft 41, Seite 974-981.. Psyche – Z Psychoanal., 9(8):878-879.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(8):878-879

Zierl, W.: Zur seelischen Entwicklung des diabetischen Kindes. Ärztl. Wochenschr. 9. Jg. (1954) Heft 41, Seite 974-981.

Review by:
  Biermann

Verf. berichtet über die Erfahrungen bei der psychagogischen Betreuung von 31 diabetischen Kindern und Jugendlichen, die in den letzten Jahren an der Freiburger Universitätskinderklinik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychologie und Charakterologie der Universität gesammelt wurden. Er legt seinen Ausführungen neben biographischen Angaben und Behandlungsverläufen charakteristische Szenen aus Sceno-testspielreihen von 10 Kindern als Fallbeispiele zugrunde.

Während entwicklungsspezifisch gesehen die meisten diabetischen Kinder im Szenotest Normalniveau zeigten, unterschieden sie sich von ihren Alterskameraden durch die Tendenz zur Isolierung auf Grund ihrer Kontaktstörung.

Beim Kleinkind mangelt noch die Einsicht in die Notwendigkeit von Diät und Spritzen. Trotz und Aggressionen dagegen bis zu Ansätzen einer neurotischen Fehlentwicklung sind Reaktionen des in der Krankheitssituation anderweitig meist verwöhnten Kindes. Mit der Einordnung des Schulkindes in das Kollektiv spürt das diabetische Kind erstmals bewußt seine Isolierung, da es von den Kameraden als Außenseiter behandelt wird. Der Schiuldkomplex des Diätsünders wird erstmals bewußt. Die vitale Gefährdung bzw. Sünde gegen die eigene Substanz setzt Verf. in ihrer Erlebnisbedeutung der jugendlichen Masturbation gleich, womit sie den Wert einer neurotisierenden Komponente erhält.

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