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Biermann (1955). Michel-Hutmacher, R.: Das Körperinnere in der Vorstellung der Kinder. (Schweizer. Zeitschr. f. Psychol. 1955. Heft 1).. Psyche – Z Psychoanal., 9(8):879-880.

(1955). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(8):879-880

Michel-Hutmacher, R.: Das Körperinnere in der Vorstellung der Kinder. (Schweizer. Zeitschr. f. Psychol. 1955. Heft 1).

Review by:
  Biermann

Verfasser untersuchte an 111 normal intelligenten Kindern im Alter von 3 bis 12 1/2 Jahren, welche Vorstellung sie über ihr Körperinneres haben. Es wurden Fragen über den Körperaufbau und die inneren Organe gestellt, dabei allerdings die Frage nach den Geschlechtsorganen in Hinblick auf Widerstände seitens der Eltern vernachlässigt.

Entsprechend der Bedeutung der Vorgänge des Oralen und Analen dominieren diese Vorstellungen im Kleinkindalter, in dem der Körper einem mit Essen gefüllten Sack verglichen wird, der Urin und Kot entleert. Vom 5. bis 8. Lebensjahr nimmt die Zahl der Spontanaufzählungen innerer Organe in folgender Reihe zu: Herz, Knochen, Därme, Blut, Fleisch, Lunge, Leber, Magen, Adern, Blase, Niere. Es handelt sich meist um Erwachsenenbegriffe, die ohne echte anatomische Vorstellungen verwertet werden. Gegen die Präpubertät nehmen die Aussagehemmungen, insbesondere bei Mädchen, zu.

Durchschnittlich waren alle Kinder, unabhängig von ihrem Lebensmilieu und dem Wissensstand auf anderen Gebieten, bezüglich der Kenntnis des eigenen Körpers und seiner Organe recht unwissend. Kinder verharren lange auf der primitiven Stufe des magisch-animistischen Denkens, auf welcher die inneren Organfunktionen noch eine Personifizierung und Beseelung erfahren.

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