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von Ungern-Sternberg, O. (1956). HEILUNG EINER HYSTERISCHEN LÄHMUNG DURCH KURZTHERAPIE. Psyche – Z Psychoanal., 9(10):634-640.

(1956). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(10):634-640

HEILUNG EINER HYSTERISCHEN LÄHMUNG DURCH KURZTHERAPIE

Olga von Ungern-Sternberg

Im folgenden wird eine Krankengeschichte skizziert, die einiges Licht auf die „Kurztherapie“ zu werfen vermag. Sie kann vielleicht zeigen, unter welchen Voraussetzungen eine solche erst möglich wird. Dann nämlich, wenn dem neurotisch gebundenen Teil des Charakters eine relativ starke, von der Realität kontrollierte Gruppierung von inneren Kräften gegenübersteht. In einer relativ kurzen Behandlungsphase konnte die hier vorgestellte Kranke ein monatelang bestehendes, schweres hysterisches Symptombild aufgeben und den „Anschluß“ an ihre vorher nicht bewältigte Lebenssituation finden. Den Kenner hysterischer Symptomatologie werden eine Reihe der charakteristischen seelischen Konstellationen und unbewältigten Konfliktstoffe aus den Angaben deutlich werden. Es wird aber auf sie hier nicht kritisch eingegangen, ebensowenig wie in der Behandlung selbst. Vielmehr sollen die Vorgänge in der Behandlung in ihrer Unmittelbarkeit in der Darstellung erhalten bleiben.

Vor einiger Zeit übernahm ich eine 25 jährige Patientin, die seit acht Monaten gelähmt im Bett lag. Das heißt: Sie konnte nicht aufstehen, sich seit Monaten nicht einmal mehr aufrichten und mußte gefüttert werden, da sie weder eine Tasse halten, noch eine Gabel regieren konnte.

Sie hatte in drei Krankenhäusern gelegen.

Im Januar war sie nochmals drei Wochen lang stationär untersucht und zuletzt mit bedauerndem Achselzucken nach Hause entlassen worden.

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