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Biermann (1956). van Krevelen, D. A.: Einige Probleme der Kinderpsychotherapie. Zeitschr. f. Kinderpsychotherapie 1954 (21. Jg.) Heft 6, Seite 173-185.. Psyche – Z Psychoanal., 9(12):947-948.

(1956). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(12):947-948

van Krevelen, D. A.: Einige Probleme der Kinderpsychotherapie. Zeitschr. f. Kinderpsychotherapie 1954 (21. Jg.) Heft 6, Seite 173-185.

Review by:
  Biermann

Verf. befaßt sich in seiner Studie mit den wichtigen, den Verlauf einer Behandlung oft entscheidend prägenden ersten affektiven Beziehungen zwischen Kind, Eltern und Psychotherapeuten. Er weist zunächst auf eine Äußerung des amerikanischen Soziologen Bosserd hin, der den Therapeuten und seine Stellung zur Familie mit der eines Gastes vergleicht. Mit der Vorstellung vom „Spieldoktor“ verliert der Arzt in den Augen des Kindes viel von seiner Fremdheit. Der Therapeut sieht sich dem Problem gegenüber, daß das Kind direkt, indirekt oder überhaupt nicht auf die erste Begegnung mit ihm vorbereitet sein kann. In letzterem Falle kann leicht beim Kind ein Schock ausgelöst werden, der die Behandlung von Anfang an ungünstig beeinflußt. Je älter das Kind wird, desto mehr nimmt es vom Urteil der Eltern über den Therapeuten an. Oft ist es nicht leicht, den an die autoritative Arztpersönlichkeit gewöhnten Eltern das Wesen der Kindertherapie klarzumachen, die sie leicht als Spielerei empfinden.

Verf. bestreitet eine echte Übertragung bei der Kindertherapie, weil sich das Kind nie aus der Welt der Familie löse, sondern in der Behandlung nur eine zusätzliche Welt neu erlebe. Die Stärke der Elternbindung zeigt sich in dem Eindruck, welchen ein in Gegenwart des Therapeuten von den Eltern geäußertes Lob oder eine Strafe, etwa im Zusammenhang mit Behandlungserfolgen oder Mißerfolgen beim kleinen Patienten hinterlassen. Das Verhalten der Eltern und ihr pädagogisches Bemühen um einen guten Eindruck des Kindes vermittelt dem Therapeuten wichtige Hinweise, während es vom Kinde, das sich oft bloßgestellt sieht, kritisch verfolgt wird, und die Stellung des als mitschuldig im Komplott empfundenen Therapeuten nicht stärkt.

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