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Cremerius, J. Elhardt, S. Hose, W. (1956). PSYCHOSOMATISCHE KONZEPTE DES DIABETES MELLITUS,. Psyche – Z Psychoanal., 10(4):785-794.

(1956). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(4):785-794

PSYCHOSOMATISCHE KONZEPTE DES DIABETES MELLITUS,

J. Cremerius, S. Elhardt und W. Hose

Freuds (1a, 1b, 1c) psychosomatisches Konzept, basierend auf der Libidotheorie und der Lehre von der Struktur der Psyche (Es, Ich, Über-Ich), machte es möglich, „psychogene“ Krankheiten als Konversionsphänomene zu verstehen. Dieses Modell hat sich bis heute bei den Erkrankungen im senso-muskulären Bereich bewährt. Versuche von Mitarbeitern und Schülern Freuds, wie Abraham (2), Federn (3), Deutsch (4), Fenichel (5), Ferenczi (6), Groddeck (7) u. a., mit diesem Modell auch krankhafte Prozesse an anderen Organen erklären zu wollen, führten zum Teil zu willkürlichen Interpretationen derselben als symbolhaftem Ausdrucksgeschehen, dem oft die erforderliche Evidenz fehlte. Hier ist wohl der Grund zu suchen, weshalb, solange man mit diesem Modell arbeitete, ein so schwer überschaubares pathologisches Geschehen wie der Diabetes nicht zum Gegenstand der Forschung wurde. Erst als nach 1934, dem Erscheinungsjahr der Arbeit von Franz Alexander über gastrointestinale Störungen, unter Aufgabe von Teilen des Freudschen Modells neue Denkansätze entwickelt wurden, erscheint eine Fülle von psychosomatischen Untersuchungen über Erkrankungen an visceralen Organen, darunter auch über den Diabetes. Die nun sich entwickelnden psychosomatischen Konzepte des Diabetes, die im Folgenden dargestellt werden sollen, können nur beschrieben werden, wenn zugleich das allgemeine psychosomatische Konzept des jeweiligen Autors mitskizziert wird, da sonst das Bezugssystem für den Einzelfall verlorengeht, wodurch Teile des speziellen Modells unverständlich bleiben würden.

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