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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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van der Leeuw, P.J. (1958). ZUR PRÄÖDIPALEN PHASE DES MANNES. Psyche – Z Psychoanal., 12(2):81-87.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(2):81-87

ZUR PRÄÖDIPALEN PHASE DES MANNES

P. J. van der Leeuw

Translated by:
W. Kreuzer

Es ist eine bemerkenswerte Tatsache, daß über die präödipale Phase der Frau ausgedehntere Untersuchungen vorliegen als über die des Mannes und daß wie bei den Untersuchungen an der Frau die entsprechende Periode beim Mann mit Ausnahme von Freud selber hauptsächlich von weiblichen Analytikern bearbeitet wurde. Strenggenommen befaßt sich jedoch der Hauptteil psychoanalytischer Forschung der letzten Jahre mit diesem Zeitabschnitt. Die Tendenz, die frühesten Stadien der Entwicklung des Ichs und der Triebe zu berücksichtigen, bringt dieses klar zum Ausdruck. Diese Untersuchungen befassen sich jedoch vorwiegend mit allgemein-psychologischen Problemen und nicht mit einer genauen Beschreibung dessen, was im Knaben während jener Phase im einzelnen vorgeht. Dies soll in dieser Arbeit untersucht werden.

Unabhängig von der Arbeit von Mack Brunswick (14), die in enger Zusammenarbeit mit Freud entstand, bringt Lampl-de Groot (10) Material, welches entnehmen läßt, daß die Fortsetzung einer passiven Einstellung beim Mann sich auf die Fixierung im negativen Ödipuskomplex zurückführen läßt, welcher seinerseits die Reste der ursprünglich passiven Beziehung zur Mutter verrät. Ferner scheint es, daß der positive Ödipuskomplex des Mannes seinen Vorläufer in der aktiven Beziehung zur Mutter hatte. Jacobsen (5) zeigt, wie beim Mann in der Entwicklung des Kinderwunsches Kastrationsangst und Furcht vor der Geburt eines jüngeren Geschwisters zu vorübergehenden Mutter-Identifikationen führen, die als Abwehr gegen die erwähnten Erfahrungen dienen. Sie zeigt weiterhin auf, daß die weiblichen Züge mancher Männer (oft schöpferischer Persönlichkeiten) in einer schweren Eifersucht auf die weibliche Empfängnis- und Gebärfähigkeit fixiert sind. Danach würde es scheinen, daß die schöpferische Arbeit normalerweise dazu dient, den sublimierten männlichen Wunsch nach Schwangerschaft und Kindergebären zu realisieren.

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