Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: Downloads should look similar to the originals…

PEP-Web Tip of the Day

Downloadable content in PDF and ePUB was designed to be read in a similar format to the original articles.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Lantos, B. (1958). DIE ZWEI GENETISCHEN URSPR√úNGE DER AGGRESSION UND IHRE BEZIEHUNGEN ZU SUBLIMIERUNG UND NEUTRALISIERUNG. Psyche – Z Psychoanal., 12(3):161-169.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(3):161-169

DIE ZWEI GENETISCHEN URSPRÜNGE DER AGGRESSION UND IHRE BEZIEHUNGEN ZU SUBLIMIERUNG UND NEUTRALISIERUNG

Barbara Lantos

Translated by:
W. Kreuzer

Die gleichzeitige Einführung der zweiten Trieblehre und der strukturellen Ich-Psychologie hat es meines Erachtens mit sich gebracht, daß einigen analytischen Begriffen und deren Ableitungen immer noch eine gewisse Mehrdeutigkeit anhaftet. Die zweite Trieblehre betrachtet die Aggression als einen Grundtrieb, während in der Strukturpsychologie, die das Ich zu einer Instanz erhob, die Aggression gewissermaßen statt der Selbsterhaltungstriebe der ersten Trieblehre steht. Die daraus entstehende Vernachlässigung der Selbsterhaltungstriebe, die Freud (1) noch 1932 mit Bedauern feststellt, erklärt meiner Ansicht nach unser noch ungenügendes Verständnis der Aggression, besonders wenn dieser Begriff auch noch auf das ausgedehnt wird, was man normalerweise unter „Aktivität“ versteht.

In der vorliegenden Arbeit sollen die zwei verschiedenen Arten der Aggression metapsychologisch abgehandelt werden.

Von Anfang an hielt Freud die Aggression für einen dynamischen Faktor im seelischen Erleben; ihre Rolle änderte sich jedoch mit der Entwicklung seiner Triebtheorien. In der ersten Trieblehre gehört Aggression grundsätzlich zu den Selbsterhaltungstrieben und war nur dann ein Teiltrieb der Sexualität, wenn wie beim Sadismus der Sexualtrieb unter die Herrschaft aggressiver Selbsterhaltungstriebe geriet (2), (3). Freud unternahm die verschiedenen Entwicklungsschritte in seinen Trieblehren (4) weniger um der theoretischen Begriffsbildung willen als vielmehr, um klinisches Material unterzubringen. Klinische Befunde bei den Psychosen einerseits, Beobachtung geschichtlicher Ereignisse andrerseits wiesen auf die Bedeutung der Aggression hin.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.