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Becker, A.M. (1958). MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DES VERGLEICHENS VON MENSCHLICHEM UND TIERISCHEM VERHALTEN. Psyche – Z Psychoanal., 12(3):170-198.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(3):170-198

MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DES VERGLEICHENS VON MENSCHLICHEM UND TIERISCHEM VERHALTEN

A. M. Becker

Einleitung

Die Ergebnisse der Verhaltensforschung zeigen, daß nicht nur morphologische Merkmale, sondern auch Bewegungsweisen beim Tier phylogenetisch vergleichbar sind. Der Gesichtspunkt der Homologie überschreitet damit die Grenze der körperlichen Formen und wird für Leistungen des Verhaltens gültig (C. O. Whitman, 1898, nach Lorenz 35, Seite 465).

Die Berechtigung, in den folgenden Ausführungen von tierischem Verhalten schlechthin, ohne Angabe von Art und Gattung, zu reden, leitet sich von dem Umstand ab, daß es der vergleichenden Verhaltensforschung gelang, grundlegende Leistungstypen, elementare „relativ ganzheitsunabhängige“ (35) Bausteine des Verhaltens zu isolieren, darzustellen und zu erklären. Diese bilden, in verschiedener Zusammensetzung und mannigfaltigen Abwandlungen, die Grundlage jedes tierischen Verhaltens und verbinden damit die Stufen der Stammesentwicklung.

Ein Vergleichen elementarer Leistungstypen des tierischen mit denen des menschlichen Verhaltens setzt das Bestehen theoretischer Vorstellungen über das grundlegende Gefüge und die Triebkräfte des menschlichen Verhaltens voraus. Naturgemäß sind nur von induktiver Basis abgeleitete Modelle verwendbar (31). Denn jedes Erfahrungswissen vom gleichen Gegenstand oder aus verwandten Bereichen muß — unter der Voraussetzung, daß Beobachtungen richtig und darauf bauende Erklärungen schlüssig sind — entweder übereinstimmen oder vergleichbar sein.

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