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Wiesenhütter, E. (1958). DIE BEDEUTUNG INDIVIDUELLER KONFLIKTE FÜR DIE POLITISCHE MEINUNGSBILDUNG. Psyche – Z Psychoanal., 12(3):233-240.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(3):233-240

DIE BEDEUTUNG INDIVIDUELLER KONFLIKTE FÜR DIE POLITISCHE MEINUNGSBILDUNG

Eckart Wiesenhütter

Freud und in seinem Gefolge viele psychoanalytisch arbeitende Ärzte und Autoren sahen und sehen sich immer wieder genötigt, zu kulturellen, sozialen und politischen Fragen und Tendenzen Stellung zu nehmen, ja, diese direkt oder indirekt zu beeinflussen: Denken wir an C. G. Jung, F. Alexander, E. Fromm, K. Horney, v. Weizsäcker, Mitscherlich, Meng, Bally, Reiwald und andere. Es geht vor allem um zweierlei: Einmal wird gezeigt, daß Entstehung, Beurteilung und Behandlung der menschlichen Fehlhaltungen, der Neurosen, abhängig sind von dem überindividuellen Ganzen, in welchem der Mensch lebt oder aus welchem er entwurzelt wurde; zum anderen wird das genannte Stellungnehmen durch die Tatsache erzwungen, daß alle Menschen und bevorzugt Neurotiker das kulturelle, soziale und politische Gebiet als Ubertragungs- und Projektionsfeld für ihre eigenen individuellen Wünsche, Spannungen, Nöte und Konflikte benutzen. Beide Vorgänge erscheinen dem tiefer Schürfenden als ein zusammenhängendes Kreislaufgeschehen. Das Hauptbeobachtungsfeld bilden die augenfälligen geschichtlichen Ereignisse wie die wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen unserer Zeit, Massen-Phänome und „-Psychosen“, Kriege, die Kriminalität, Prostitution oder rückschauend die Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennungen usf. Folgerungen und Bestrebungen der Psychoanalytiker treffen sich hierbei häufig mit denen der Pädagogen und auch mit denen nicht-analytisch arbeitender Nervenärzte: Denken wir z.

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