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Mitscherlich, A. (1958). RATIONALE THERAPIE UND PSYCHOTHERAPIE. Psyche – Z Psychoanal., 12(4):721-731.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(4):721-731

RATIONALE THERAPIE UND PSYCHOTHERAPIE

Alexander Mitscherlich

Ein Verhandlungsthema der Therapiewoche 1957 in Karlsruhe war der „rationalen Therapie, ihrer Reichweite und ihren Grenzen“ gewidmet. P. Martini stellte einleitend die Frage: „Was die Voraussetzungen einer rationalen Therapie sind, was sie sein können, wieweit sie durchführbar sind, und was dort, wo eine rationale Therapie im engeren Sinn nicht mehr erreichbar ist, als Therapie noch diskutierbar bleiben kann.“ Er möchte „von Anfang an keinen Zweifel lassen, daß eine quasi exakte rationale Therapie allein für sich unseren Bedürfnissen nicht ganz gerecht werden könnte“. Die Hauptschwierigkeit sieht Martini darin, Gruppen mit „relativer Homogenität“ bilden zu können. Bei manchen akuten Krankheiten scheint dies, im Dienste einer methodischen Prüfung der Therapie, erreichbar, während sich bei chronischen Erkrankungen die einzelnen Kranken „schon durch die Dauer ihrer chronischen Erkrankung, auch bei gleicher Diagnose, verschieden entwickelt“ hätten, so daß auch eine begrenzte Homogenität „bei Kollektiven chronisch Kranker fast immer unerreichbar“ sei. Damit ist die „folgerichtige Prüfung“ einer Heilmethode erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht. Das Ideal einer „so stark wie möglich gesicherten Heilmethode“ bleibt unerreichbar. „Die Reichweite der rationalen Therapie im engeren Sinne ist begrenzt.

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