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PEP-Web Tip of the Day

Want to know the exact German word that Freud used to refer to a psychoanalytic concept? Move your mouse over a paragraph while reading The Standard Edition of the Complete Psychological Works of Sigmund Freud and a window will emerge displaying the text in its original German version.

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Stierlin, H. (1958). Wheelis, Allen: The Quest for Identity. New York (W. W. Norton and Comp., Inc.) 1958, 250 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 12(4):736-738.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(4):736-738

Wheelis, Allen: The Quest for Identity. New York (W. W. Norton and Comp., Inc.) 1958, 250 Seiten.

Review by:
H. Stierlin

Innerhalb von etwa 50 Jahren entwickelte sich die Psychoanalyse, zumindest in den Vereinigten Staaten von Amerika, aus einem Außenseiter zum Innenseiter. Stand sie vor einem halben Jahrhundert gleichsam quer zur Gesellschaft, vielen gesellschaftlich zensierten Impulsen meist sexueller und aggressiver Natur im Interesse des Patienten zu größerer Befreiung und produktiver Bewältigung verhelfend, so ist sie heute, von einer starken Institution getragen, zu einem fast unbefragt hingenommenen und hochrespektierten Bestandteil dieser Gesellschaft geworden. Aber mit diesem Wandel der Psychoanalyse selbst, sich in zahlreichen, mehr oder weniger offensichtlichen Phänomenen widerspiegelnd, vollzog sich auch ein Wandel des vorherrschenden sozialen Charakters und der psychoanalytisch relevanten Behandlungsprobleme.

Die Gründe und Auswirkungen dieses sich auf vielen Ebenen vollziehenden Wandels untersucht Allen Wheelis, selbst praktizierender Analytiker, in dem vorliegenden Buch. In unserer schnell-lebigen Zeit wird nach Wheelis die Vergangenheit schneller und schneller antiquiert. Der Charakter vieler unserer Väter, der durch ein starres Überich, Willensstärke, ein verhältnismäßig eindeutiges Wissen um „Gut und Böse“ bestimmt war, wird immer mehr durch jene labile Charakterstruktur verdrängt, die von Riesman als „outer-directed“, als nach außen orientiert, beschrieben wurde.

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