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Thomä, H. (1958). PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN: von Eiff, A. W.: Grundumsatz und Psyche. Berlin-Göttingen- Heidelberg (Springer) 1957, 132 Seiten, 19,60 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(4):750-753.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(4):750-753

PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN: von Eiff, A. W.: Grundumsatz und Psyche. Berlin-Göttingen- Heidelberg (Springer) 1957, 132 Seiten, 19,60 DM.

Review by:
H. Thomä

In Forschung und Praxis der psychosomatischen Medizin herrscht noch eine weitreichende methodische Unsicherheit. Da es keine die Ganzheit erfassende Methode gibt und wohl auch nie einen Weg geben wird, der zugleich eine ebenso subtile psychologische Beobachtung des Psychischen und eine physiologische des Physischen der Einheit „Mensch“ ermöglicht, liegt die Versuchung nahe, einer der Methoden eine Vorrangstellung zu geben. Die „Psychiker“ werden den affektphysiologisch experimentierenden „Somatikern“ vorwerfen, die Natur des Psychischen im Experiment nur höchst unzureichend, bereits denaturiert und auf den Affekt reduziert zu erfassen. Die „Somatiker“ innerhalb der psychosomatischen Forschungsrichtungen ihrerseits werden den „Psychikern“ vorhalten, die Reichweite des Psychischen in der Pathogenese zu überschätzen oder überhaupt nicht beurteilen zu können, weil sie, die „Psychiker“, die Psychotherapeuten im Lager der Psychosomatischen Medizin, im luftleeren Raum operierten und nichts von der res extensa, vom „Körper“ verstünden.

Eine solche Argumentation bildet nun auch den Ausgangspunkt dieser Monographie, wie schon die Einführung Martinis erkennen läßt: „Zur Erkenntnis des Wesens und des Ausmaßes der psychophysischen Beziehungen wurde bisher schon deshalb nur Beschränktes beigetragen, weil die Bearbeiter fast ausnahmslos einseitig vom ‚Seelischen‘ her die Beziehungen untersuchten.

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