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Kunz, H. (1958). PSYCHOLOGIE: Bergius, Rudolf: Formen des Zukunftserlebens. Eine experimentelle Untersuchung zur Motivations- und Denkpsychologie. Mit 30 Abbildungen und 30 Tabellen. München (Johann Ambrosius Barth) 1957, 264 Seiten. 19,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(4):756-757.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(4):756-757

PSYCHOLOGIE: Bergius, Rudolf: Formen des Zukunftserlebens. Eine experimentelle Untersuchung zur Motivations- und Denkpsychologie. Mit 30 Abbildungen und 30 Tabellen. München (Johann Ambrosius Barth) 1957, 264 Seiten. 19,80 DM.

Review by:
H. Kunz

„Alles Erleben ist … durch seinen Zeitbezug, durch seine Beziehung zu dem vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen inneren Geschehen bestimmt“: das bildet die leitende überempirische, weil nicht unmittelbar aus der Erfahrung ableitbare Hypothese der vorliegenden ausgezeichneten Untersuchung. Warum Bergius diese Hypothese nicht noch etwas erweitert und den in sich gelebten seinsmäßigen zeitlichen Charakter des seelischen Geschehens supponiert hat, statt sich auf die bewußt er lebten Zeitbezüge zu beschränken, ist nicht recht einzusehen. Denn dazu hätte den Verfasser unter anderem auch seine eigene treffende Feststellung veranlassen müssen oder wenigstens können, derzufolge „die Zukunftsbezogenheit tierischen Verhaltens … aus vielen Versuchsergebnissen abgelesen werden“ könne, „ohne daß man gezwungen“ sei, „etwa ein ‚Zukunftsbewußtsein‘ beim Tier zu postulieren“ (zwei Seiten danach [Seite 52] spricht B. nicht ganz korrekt von der Zukunftsbezogenheit als einem spezifisch menschlichen Moment; es sollte „Zukunftsbewußtsein“ heißen). Das hätte vermutlich seine Befunde in einen weiteren Rahmen gerückt. B. weist zunächst einleitend darauf hin, daß „die Zukunft“ zumal in gefährdeten Epochen thematisch wird, wofür die einschlägigen phänomenologisch-philosophischen Bemühungen, von denen einige kurz erwähnt werden, kennzeichnend sind. Dann erörtert er in einem ersten Teil die bisherigen Untersuchungen zum zukunftsbezogenen Erleben so, daß er einerseits die theoretischen Voraussetzungen zu klären versucht, andererseits eine Auswahl von experimentellen Arbeiten unter dem Aspekt des konativen und kognitiven Momentes in der Zukunftsbezogenheit referiert. Der zweite Teil ist den eigenen Experimenten an insgesamt 236 Personen, die sich aus männlichen und weiblichen Arbeitslosen, jüngeren und älteren Studierenden und Berufsschülern rekrutieren, gewidmet.

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